Schleswig-Holstein muss für S4 alle Hebel in Bewegung setzen

Zu den aktuellen Pressemeldungen über die Zukunft der S4 sagt der verkehrspolitische Sprecher der Landtagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen, Andreas Tietze:

Die S4 ist eines der entscheidenden Verkehrsprojekte im Schienen- und Nahverkehr in Schleswig-Holstein. Diese Erkenntnis hat sich in Berlin leider noch nicht bei allen durchgesetzt. Die S4 trägt nicht nur dazu bei, dass PendlerInnen schneller und zuverlässiger zu ihren Arbeitsplätzen kommen, sondern sie entlastet auch den Eisenbahnknotenpunkt Hamburg, was dringend notwendig ist.

Wir hoffen sehr, dass der Verkehrsminister Reinhard Meyer diese Argumente dem neuen Bayerischen Verkehrsminister mitteilen kann. Aus der Erfahrung mit Bundesverkehrsminister Ramsauer wissen wir, dass der Süden über die fachlichen Belange nicht immer ausreichend informiert ist. Die CDU sollte anstatt zu meckern, ihre Kontakte zu ihrem Parteifreund nutzen, um dieses Informationsdefizit abzubauen.

Die Landesvorsitzende von Dazu sagt die Landesvorsitzende, Ruth Kastner, ergänzt:

Der Brief aus dem Berliner Verkehrsministerium ans Kieler Ministerium ist einerseits normales Verwaltungshandeln, andererseits aber auch ein Warnschuss. Sollte es tatsächlich so sein, dass die Kosten den Nutzen dieses wichtigen Verkehrsprojekts übersteigen, dann muss kritisch geprüft und notfalls abgespeckt werden. Schleswig-Holstein muss alle Hebel in Bewegung setzen, damit die S4 realisiert werden kann.

 

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