Zum Bericht der Landesregierung im Wirtschaftsausschuss zur aktuellen Situation der Marschbahn sagt der verkehrspolitische Sprecher der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, Andreas Tietze:
Die Lage auf der Marschbahn ist vertrackt. Eine schnelle Lösung ist leider nicht in Sicht. Wir begrüßen, dass das Ministerium darauf hingewirkt hat, das Verlässlichkeit, Pünktlichkeit und Sauberkeit nicht vernachlässigt werden.
Besonders gefreut hat uns, dass für Menschen mit Mobilitätseinschränkung zeitnah praktikable Lösungen durch das Ministerium gefunden wurden. So sollen mobilitätseingeschränkte Menschen kostenfrei im „Syltshuttle plus“, der über einen barrierefreien Einstieg verfügt und zwischen der stark frequentierten Strecke Niebüll-Westerland fährt, mitfahren können. Für den Fernverkehr stehen Angebote im Intercity zur Verfügung.
Alle Beteiligten bemühen sich derzeit um Abhilfe und deshalb eignet sich das Thema auch nicht zur politischen Skandalisierung. Wir gehen davon aus, dass die Kommunikation weiter verbessert wird und das auch einzelne NOB Waggons früher wieder eingesetzt werden. Sicherheit geht auch hier vor Schnelligkeit.
Der Verkehrsvertrag wurde vom Landtag beschlossen und gilt verbindlich für 8 Jahre. Die Piraten sollten wissen, dass in diesem Vertrag auch Strafzahlungen bei nicht Erfüllung vorgesehen sind. Das eine ganze Fahrzeugflotte ausfällt, ist ein historisch einmaliger Vorgang und konnte beim besten Willen in der Ausschreibung nicht vorhergesehen werden.
Fraktion SH



