Bildung & Wissenschaft

Bildung, Wissenschaft & Plietsch!

Die Bildungsfrage ist längst zur zentralen Gerechtigkeitsfrage und zu einer Frage der sozialen Stabilität geworden. Ziel der Kitas, Schulen und Hochschulen muss es sein, junge Menschen zu kritischen, selbstständigen und an der  Gesellschaft  interessierten Persönlichkeiten zu befähigen. Hier muss Bildung ansetzen, um Kindern und Jugendlichen Perspektiven und Chancen zu eröffnen. Das Recht auf Bildung ist ein Menschenrecht, das die Wahrnehmung anderer Rechte erst ermöglicht  und gesellschaftliche Teilhabe gewährleistet.

Wir Grüne wollen in bessere Bildung investieren. Wie unsere skandinavischen Nachbarn es uns bereits vormachen wollen wir, dass möglichst vielen Menschen unabhängig vom Elternhaus möglichst hohe Abschlüsse ermöglicht werden. Das fängt bei der Kita-Sozialstaffel an, bedeutet mehr Differenzierungsstunden an Gemeinschaftsschulen und heisst auch eine bessere Ausstattung unserer Universitäten.

 Plietsch! Bildungspolitische Gespräche
 

Thema: 

Das neue Schuljahr erfordert auch weiter eine enge Abstimmung aller Beteiligten

Das neue Schuljahr wird aber voller Herausforderungen bleiben und sehr viel Flexibilität von allen Beteiligten erfordern. Dabei ist weiterhin eine enge Abstimmung zwischen Ministerium, Schulen und Eltern- sowie Schüler*innen-Vertretung wichtig. Ich bin sicher, dass das auch im neuen Schuljahr gut gelingen wird.

Die Kita-Reform legt den Grundstein für einheitliche Mindeststandards

Die Kita-Reform legt den Grundstein für einheitliche Mindeststandards im Land. Das ist ein richtiger Schritt. Mein Dank gilt allen, die sich mit unglaublich viel Zeit und Energie um diese Reform bemüht haben. Das Ende der Treppe zu echter Bildungsgerechtigkeit, zur echten Elternentlastung, zu gut ausfinanzierten Kommunen ist noch nicht erreicht, aber die richtigen Schritte sind gemacht und die Reform bietet die Möglichkeit, hier weiter anzusetzen.

Nicht kleckern, sondern klotzen!

Klar ist, dass sich durch die digitale Modernisierung der Schulen die Unterrichtsformen werden ändern müssen. Die Lehrkräfte werden hierfür Fortbildungen brauchen, um die Digitalisierung zur individuellen Förderung aller Schüler*innen nutzen zu können. Auch diese wird das Land anbieten.“

Herzlichen Glückwunsch, Simone Fulda

Ich gratuliere Simone Fulda zur Wahl zur neuen Präsidentin der Christian-Albrechts-Universität sehr herzlich. Durch die Corona-Pandemie hat die Hochschule aktuell viele kleinere und größere Baustellen, deshalb ist es gut, dass die Universität nach den Querelen der letzten Wochen um die Präsidentschaftswahl nun wieder in ruhigere Fahrwässer kommt. Ich freue mich darauf, weiterhin konstruktiv mit der Christian-Albrechts-Universität und mit ihrer neuen Präsidentin zusammenzuarbeiten.

Inklusion muss stärker in der Gesellschaft verankert werden

Wir sind in Schleswig-Holstein mit einer Inklusionsquote von rund 70 Prozent schon auf einem sehr guten Weg. Wir wissen aber auch, dass wir die Schulen mit deutlich mehr Sonderpädagog*innen und multiprofessionellen Teams unterstützen müssen, um die Qualität der Inklusion zu verbessern. Deshalb geben wir auch in den nächsten Jahren jährlich 70 weitere Stellen für Sonderpädagog*innen an die Schulen.

Corona-Regelbetrieb wichtig für Bildungsgerechtigkeit

Ein Start im neuen Schuljahr mit einem Corona-Regelbetrieb ist deshalb eine gute Entscheidung. Voraussetzung dafür ist natürlich, dass das Infektionsgeschehen auf diesem niedrigen Niveau bleibt. Dann kann das Schulleben wieder Fahrt aufnehmen und gemeinsames Lernen, mit Klassenkameraden quatschen und gemeinsam mit Lehrkräften über Aufgaben brüten, wieder möglich sein. Der Ort Schule kann so auch seiner wichtigen sozialen Funktion gerecht werden. Außerdem ist der Regelbetrieb wichtig für die Bildungsgerechtigkeit an unseren Schulen, damit kein*e Schüler*in außen vor bleibt.

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