Bildung & Wissenschaft

Bildung, Wissenschaft & Plietsch!

Die Bildungsfrage ist längst zur zentralen Gerechtigkeitsfrage und zu einer Frage der sozialen Stabilität geworden. Ziel der Kitas, Schulen und Hochschulen muss es sein, junge Menschen zu kritischen, selbstständigen und an der  Gesellschaft  interessierten Persönlichkeiten zu befähigen. Hier muss Bildung ansetzen, um Kindern und Jugendlichen Perspektiven und Chancen zu eröffnen. Das Recht auf Bildung ist ein Menschenrecht, das die Wahrnehmung anderer Rechte erst ermöglicht  und gesellschaftliche Teilhabe gewährleistet.

Wir Grüne wollen in bessere Bildung investieren. Wie unsere skandinavischen Nachbarn es uns bereits vormachen wollen wir, dass möglichst vielen Menschen unabhängig vom Elternhaus möglichst hohe Abschlüsse ermöglicht werden. Das fängt bei der Kita-Sozialstaffel an, bedeutet mehr Differenzierungsstunden an Gemeinschaftsschulen und heisst auch eine bessere Ausstattung unserer Universitäten.

 Plietsch! Bildungspolitische Gespräche
 

Thema: 

Wir werden die Wirtschaftswissenschaften in Schleswig-Holstein stärken

Wir wollen die wirtschaftswissenschaftliche Landschaft breiter aufstellen. Letztlich ist das nichts anderes, als das, was in anderen Disziplinen völlig normal ist. In der Politikwissenschaft beispielsweise findet ein ständiger und prominenter Streit über die richtigen Grundannahmen statt. Das bringt eine Wissenschaft im Ganzen nach vorne.

Weiterqualifizierung von Erzieher*innen : Wir müssen über neue Wege nachdenken

Rede im Landtag - Wir haben gerade wieder in der letzten PISA Studie ins Stammbuch geschrieben bekommen, dass der Bildungserfolg immer noch viel zu stark vom Elternhaus abhängt. Um dies zu überwinden, ist ein gutes Bildungsangebot in den Kitas unbedingt notwendig. Hier wird die Basis gelegt, dass es in der Schule klappt.

Wir brauchen politische Bildung zum Anfassen in unseren Schulen

Rede im Landtag - Neben der Partizipation ist es natürlich auch wichtig, dass die Schüler*innen in WiPo unterrichtet werden, und dass es genügend Lehrkräfte gibt. Es darf nicht sein, dass Schüler*innen nach Klasse neun oder zehn die Schule verlassen, ohne jemals Wipo-Unterricht gehabt zu haben. Dabei geht es darum, unser demokratisches System zu kennen. Aber noch wichtiger ist es, sich mit politischen Themen und den Spielregeln unserer Demokratie auseinanderzusetzen. Deshalb unterstützen wir, dass WiPo an Gemeinschaftsschulen in Zukunft den gesellschaftswissenschaftlichen Fächern zugeordnet werden und verbindlich stattfinden soll.

Ein Verbot wäre kontraproduktiv und verfassungsrechtlich hoch problematisch

Die Anhörung heute war ein gutes Beispiel für eine respektvolle und tiefgreifende Diskussion über ein sehr kontroverses und komplexes Thema. Es wurde deutlich, dass es nachvollziehbare Argumente für die unterschiedlichen Positionen gibt. Wie viele der Anzuhörenden lehnen wir ein Verbot der Vollverschleierung ab, es wäre kontraproduktiv und verfassungsrechtlich hoch problematisch.

Die zentrale Aufgabe ist, die Schulleistung von der sozialen Herkunft zu entkoppeln

Wieder einmal wird uns in einer Studie bescheinigt, dass die Lücke zwischen stärkeren und schwächeren Schüler*innen in der Bundesrepublik so groß ist wie in kaum einem anderen OECD-Land. Die zentrale Aufgabe ist also, die Schulleistung von der sozialen Herkunft zu entkoppeln. Das ist auch eine Frage des gesellschaftlichen Zusammenhalts, die von enormer Wichtigkeit ist. Hier setzen wir mit dem Bildungsbonus an und werden ihn auf weitere Schulen ausdehnen.

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