Bildung & Wissenschaft

Bildung, Wissenschaft & Plietsch!

Die Bildungsfrage ist längst zur zentralen Gerechtigkeitsfrage und zu einer Frage der sozialen Stabilität geworden. Ziel der Kitas, Schulen und Hochschulen muss es sein, junge Menschen zu kritischen, selbstständigen und an der  Gesellschaft  interessierten Persönlichkeiten zu befähigen. Hier muss Bildung ansetzen, um Kindern und Jugendlichen Perspektiven und Chancen zu eröffnen. Das Recht auf Bildung ist ein Menschenrecht, das die Wahrnehmung anderer Rechte erst ermöglicht  und gesellschaftliche Teilhabe gewährleistet.

Wir Grüne wollen in bessere Bildung investieren. Wie unsere skandinavischen Nachbarn es uns bereits vormachen wollen wir, dass möglichst vielen Menschen unabhängig vom Elternhaus möglichst hohe Abschlüsse ermöglicht werden. Das fängt bei der Kita-Sozialstaffel an, bedeutet mehr Differenzierungsstunden an Gemeinschaftsschulen und heisst auch eine bessere Ausstattung unserer Universitäten.

 Plietsch! Bildungspolitische Gespräche
 

Thema: 

Corona Pandemie: Unterstützung der Familien ist enorm wichtig

Seit knapp sechs Wochen befinden wir uns in einem Ausnahmezustand. Dieser Ausnahmezustand ist besonders für unsere Kinder schwierig und kann sich auch an einigen Stellen zu einer gefährlichen Situation entwickeln. Aus diesem Grund wollen wir Familien entlasten und mit kreativen Vorschlägen voran gehen, um Eltern und Kindern eine Perspektive zu schaffen.

Ungewöhnliche Situationen brauchen kreative Lösungen

Angesichts der ungewöhnlichen Situation muss es beim Unterricht Spielraum für kreative Lösungen geben. Es ist gut, wenn es die Möglichkeit gibt, dass Unterricht beispielsweise am Samstag stattfinden kann, wenn sich an den Schulen so entschieden wird. Dies sollte aber keine Verpflichtung sein, sondern vor Ort entschieden werden. Schulen brauchen Beinfreiheit, keinen Zwang.

Eine große Entlastung für alle Eltern

Wir sind erleichtert, dass in den Kindertageseinrichtungen Kurzarbeit verhindert werden soll. Für unsere Erzieher*innen ist das ein wichtiges Signal. Wir begrüßen es, dass trotz der Verschiebung der Kita-Reform die finanzielle Entlastung der Eltern durch einen Beitragsdeckel wie geplant umgesetzt werden soll. Gemeinsam mit der Erstattung der Elternbeiträge für zwei Monate ist das eine große Hilfe.

Abiturprüfungen: Der kleinste gemeinsame Nenner, aber keine mutige Entscheidung

Wenn die Corona-Krise überwunden ist, müssen wir uns deutlich ernsthafter als vorher Gedanken machen, wie der Bildungsföderalismus als Verantwortungsgemeinschaft, auch mit dem Bund, gelebt wird. Jede Krise bietet die Chance zum Neubeginn. Die Länder müssen sie nutzen. Wir brauchen einen Bildungsstaatsvertrag, der insgesamt bundesweit einheitlichere Regeln als derzeit vorsieht.

Die Zukunft der Schüler*innen darf nicht unter der Corona-Krise leiden

Ich halte den Vorstoß der Bildungsministerin für sinnvoll. Wichtig ist, dass es gelingt, bundesweit eine gegenseitige Anerkennung der Abschlüsse zu erreichen. Dazu laufen die Gespräche zwischen den Ländern. Die Kultusministerkonferenz kann jetzt zeigen, dass auch im Föderalismus einvernehmliche Entscheidungen möglich sind.

50 Millionen Euro für die Erstattung von Kita-Gebühren

Viele Menschen helfen derzeit, unsere Kinder zu betreuen. In Kitas, Schulen, in der Tagespflege und viele Kinder bleiben Zuhause. Für diesen Einsatz bedanken wir uns schon jetzt. Die Corona-Pandemie ist für alle Beteiligten eine große Herausforderung. Es ist gut, dass Eltern in dieser Situation unter die Arme gegriffen wird, und sie von den Elternbeiträgen befreit werden. Dabei wollen wir die Kommunen nicht allein lassen.

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