Zur Diskussion um die Hochschulmedizin an den Universitäten Lübeck und Kiel sagt der hochschulpolitische Sprecher und stellvertretender Vorsitzender der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, Rasmus Andresen:
Dass es zu Strukturveränderungen in der Hochschulmedizin kommt, begrüßen wir Grüne. An den Gesprächen zur Neustrukturierung der Hochschulmedizin sind die Universitäten beteiligt worden. Das letzte Wort ist noch nicht gesprochen.
Wir Grüne werden uns dafür einsetzen, dass es zu keiner Mittelkürzung für die beiden Universitäten kommen wird. Im Koalitionsvertrag steht klipp und klar, dass unsere Koalition Kürzungen an den Hochschulen ablehnt.
Für Studierende und Lehrende darf es nicht zu erheblichen Einschnitten kommen. Strukturprozesse können auch Veränderungen bedeuten, das Geld muss dann aber an den Hochschulen bleiben.
Dass die schwarz-gelbe Opposition sich jetzt zum Heilsbringer der Universität Lübeck aufspielt, ist an Lächerlichkeit nicht zu überbieten. Selbst hat man die Hochschulen Jahre lang im Regen stehen lassen und Maßnahmen dem Stabilitätsrat gemeldet. Ein bisschen mehr Demut wäre aus den oppositionellen Reihen angebracht.
Fraktion SH


