Zur Einführung eines differenzierten Ersten Allgemeinbildenden Schulabschluss (TOP 22) sagt die schulpolitische Sprecherin der Landtagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, Anke Erdmann:
Die neusten PISA-Daten der OECD aus diesem Monat zeigen: Die Zahl der Jugendlichen, die mit 15 Jahren nur über rudimentäre Kenntnisse in Mathe, Lesen oder Naturwissenschaften verfügen, lag 2012 bundesweit bei rund 144.000 – und damit viel zu hoch!
Ob eine individuelle Absenkung der Anforderungen für den Ersten Allgemeinbildenden Schulabschluss für alle der richtige Weg ist, liegt für mich nicht auf der Hand. Für Jugendliche mit Förderbedarf ist das eine gute Idee. Meines Wissens arbeitet die Kultusministerkonferenz an einer bundeseinheitlichen Regelung. Das wäre ein guter Weg. Der Antrag der CDU ist da unklar.
Insgesamt brauchen wir noch bessere individuelle Förderung: Flex-Klassen, Produktives Lernen und Praxisklassen, „Mathe macht stark“ und langfristig helfen auch der Krippen- und Kitaausbau.
Der Antrag der CDU ist gut für eine Aussprache und Klärung im Ausschuss.
Fraktion SH


