Kürzung von Schulbegleitung – kein Automatismus

Zur der Berichterstattung über den Wegfall der Schulbegleitung aufgrund der Einrichtung der Schulassistenz sagt die bildungspolitische Sprecherin der Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen, Anke Erdmann:

Die Einführung von Schulassistenzen ist als zusätzliche Unterstützung der Schulen bei der Inklusion gedacht. Es ist kein Automatismus, dass Schulassistenzen zur Senkung der individuellen Schulbegleitung führen, so wie das derzeit im Kreis Ostholstein beobachtet wird. In Kreisen wie Pinneberg und Rendsburg-Eckernförde, in Städten wie Lübeck und Kiel beschreitet man einen anderen Weg: Es kommt mehr Unterstützung in den Schulen an.

Das bedeutet, dass die Kreise entscheiden, ob diese Hilfe bei den Kindern und in den Schulen ankommt oder ob man stattdessen diesen Bereich als Spardose ansieht.

Das Land engagiert sich künftig massiv im Bereich Schulbegleitung und Schulassistenz. 2016 beteiligt sich das Land mit rund 26 Millionen Euro, die Kreise zahlen rund 17 Millionen Euro. Noch 2013 gab das Land keine Mittel für die Unterstützungssysteme. Die Kreise und Städte zahlten 30 Millionen Euro für Schulbegleitungen im Jahr. Das ist ein Trendwechsel. Das Land steuert deutlich um. Es wäre gut, wenn alle Kreise das würdigen könnten und hier keine Streichaktionen auf dem Rücken dieser Familien durchführen würden.

Wir haben Ende letzter Woche die Bürgerbeauftragte, Frau El Samadoni, eingeschaltet. Sie hat schon mehreren Eltern in dieser Frage zur Seite gestanden und auch zu einer veränderten Praxis im Kreis Stormarn beigetragen.

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