Kein Jugendlicher darf verloren gehen

Zum heute (01. März 2017) veröffentlichten Chancenspiegel der Bertelsmann-Stiftung sagt die Sprecherin für berufliche Bildung der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, Ines Strehlau:

Die Entwicklung der Abbrecherquote ist nicht gut. Was die Oppositionsparteien dabei aber völlig ignorieren: Wir hatten in Schleswig-Holstein 2014 mit 63,4 Prozent im Ländervergleich eine besonders hohe Inklusionsquote. Die meisten SchülerInnen mit Förderbedarf verlassen die Schule ohne Abschluss. Die Einführung eines Ersten allgemeinbildenden Schulabschlusses mit herabgesetzten Anforderungen (einen sogenannten „ESA light“), wie ihn die CDU gefordert hat, hätte zwar die Quote der SchulabgängerInnen ohne Abschluss auf dem Papier reduziert, aber den Jugendlichen keinen Anschluss garantiert.

Wichtig ist, dass die Jugendlichen nach der Schule einen solchen Anschluss bekommen. Kein Jugendlicher darf hier verloren gehen – und genau dafür haben wir die Jugendberufsagenturen auf den Weg gebracht. Sie begleiten und beraten die SchülerInnen bereits auf den allgemeinbildenden Schulen und unterstützen sie, neben den Lehrkräften und den Coaches, auf ihrem Weg in den Beruf. Außerdem haben wir mit den Praxis- und FLEX-Klassen Modelle, die die individuelle Förderung lernschwächerer SchülerInnen erfolgreich in den Mittelpunkt stellen.

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