Zum heutigen Beschluss, dass die Schulbegleitung für Kinder mit Unterstützungsbedarf auch im kommenden Schuljahr gesichert ist, sagen die bildungspolitischen SprecherInnen von SPD, Martin Habersaat, Bündnis 90/Die Grünen, Anke Erdmann und SSW, Jette Waldinger-Thiering:
Martin Habersaat, bildungspolitische Sprecher der SPD, erläutert:
„2012 hat das Land sich nicht an der Schulbegleitung beteiligt. Inzwischen übernimmt es durch eine Neuordnung der Eingliederungshilfe im Bereich des SGB XII knapp 80 Prozent und beteiligt sich darüber hinaus an den Kosten, die für Schulbegleitung nach SGB VIII und SGB XII ab der Sekundarstufe I entstehen. Aber auch die Kreise bleiben in der Verantwortung. Alle.“
Die bildungspolitische Sprecherin von Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, Anke Erdmann, erklärt:
„Es ist zu hoffen, dass der Kreis Herzogtum-Lauenburg nun schnell einlenkt. Die Kreise können weiter für andere Finanzierungen in Sachen Schulbegleitung mit dem Land verhandeln, aber eben nicht mehr auf dem Rücken der Familien wie in Stormarn und dem Herzogtum-Lauenburg.“
Jette Waldinger-Thiering, schulpolitische Sprecherin des SSW, fügt hinzu:
„Wir sind erleichtert. Der Beschluss des Verwaltungsgerichtes in Schleswig macht deutlich: Ein Kreis kann nicht einfach eine Schulbegleitung streichen, in dem er auf die Schulassistenzen an Grundschulen verweist. Das ist eine gute Nachricht!“
Hoffentlich bleiben jetzt noch ein paar unbeschwerte Ferienwochen für die betroffenen Familien und Schulbegleitungen.
Weitere Informationen finden Sie hier: https://www.schleswig-holstein.de/DE/Landesregierung/VIII/_startseite/Artikel/150716_schulbegleitung.html
Fraktion SH


