Rede im Landtag - Die Umsetzung der Inklusion und die qualitative Weiterentwicklung sind eine Herausforderung. Dafür brauchen wir gute Rahmenbedingungen, die sich nicht mit jeder neuen Landesregierung ändern.
Rede im Landtag - In den Ferien haben bereits 800 Lehrkräfte an Fortbildungen zur Digitalisierung teilgenommen. Wöchentlich werden 100 Schulen angeschlossen. Eigentlich sollten die digitalen Plattformen erst in vier Jahren flächendeckend an den Start gehen. Vielen Dank an das Bildungsministerium, das hier wirklich gute und schnelle Arbeit geleistet hat.
Wir haben in Schleswig-Holstein in den letzten zehn Jahren die Krippen- und Kita-Plätze stark ausgebaut, die Betreuungsquote signifikant erhöht und den Fachkraft-Kind-Schlüssel deutlich verbessert. All diese Maßnahmen sind aus familienpolitischer Perspektive sehr erfreulich, haben den Fachkräftebedarf aber erheblich erhöht.
Überall dort, wo sich Kinder aus unterschiedlichen Kohorten mischen, ist eine Maskenpflicht notwendig - insbesondere vor dem Hintergrund der steigenden Infektionszahlen und der Entscheidungen in den Nachbarbundesländern.
Es ist nicht verwunderlich, dass die Opposition mehr Mittel fordert als die Landesregierung zur Verfügung stellt. Das ist ihre Rolle. Dass nur der Bund die Eltern bei den Lernmitteln entlastet, ist allerdings nicht richtig. Das müsste die SPD eigentlich besser wissen. Die Entlastung der Eltern bei den Lernmitteln funktioniert nur als Zusammenspiel von allen Ebenen. Jamaika duckt sich nicht weg, sondern leistet seinen Anteil.
Das neue Schuljahr wird aber voller Herausforderungen bleiben und sehr viel Flexibilität von allen Beteiligten erfordern. Dabei ist weiterhin eine enge Abstimmung zwischen Ministerium, Schulen und Eltern- sowie Schüler*innen-Vertretung wichtig. Ich bin sicher, dass das auch im neuen Schuljahr gut gelingen wird.
Die Kita-Reform legt den Grundstein für einheitliche Mindeststandards im Land. Das ist ein richtiger Schritt. Mein Dank gilt allen, die sich mit unglaublich viel Zeit und Energie um diese Reform bemüht haben. Das Ende der Treppe zu echter Bildungsgerechtigkeit, zur echten Elternentlastung, zu gut ausfinanzierten Kommunen ist noch nicht erreicht, aber die richtigen Schritte sind gemacht und die Reform bietet die Möglichkeit, hier weiter anzusetzen.
Klar ist, dass sich durch die digitale Modernisierung der Schulen die Unterrichtsformen werden ändern müssen. Die Lehrkräfte werden hierfür Fortbildungen brauchen, um die Digitalisierung zur individuellen Förderung aller Schüler*innen nutzen zu können. Auch diese wird das Land anbieten.“
Ich gratuliere Simone Fulda zur Wahl zur neuen Präsidentin der Christian-Albrechts-Universität sehr herzlich. Durch die Corona-Pandemie hat die Hochschule aktuell viele kleinere und größere Baustellen, deshalb ist es gut, dass die Universität nach den Querelen der letzten Wochen um die Präsidentschaftswahl nun wieder in ruhigere Fahrwässer kommt. Ich freue mich darauf, weiterhin konstruktiv mit der Christian-Albrechts-Universität und mit ihrer neuen Präsidentin zusammenzuarbeiten.