Wir sind in Schleswig-Holstein mit einer Inklusionsquote von rund 70 Prozent schon auf einem sehr guten Weg. Wir wissen aber auch, dass wir die Schulen mit deutlich mehr Sonderpädagog*innen und multiprofessionellen Teams unterstützen müssen, um die Qualität der Inklusion zu verbessern. Deshalb geben wir auch in den nächsten Jahren jährlich 70 weitere Stellen für Sonderpädagog*innen an die Schulen.
Ein Start im neuen Schuljahr mit einem Corona-Regelbetrieb ist deshalb eine gute Entscheidung. Voraussetzung dafür ist natürlich, dass das Infektionsgeschehen auf diesem niedrigen Niveau bleibt. Dann kann das Schulleben wieder Fahrt aufnehmen und gemeinsames Lernen, mit Klassenkameraden quatschen und gemeinsam mit Lehrkräften über Aufgaben brüten, wieder möglich sein. Der Ort Schule kann so auch seiner wichtigen sozialen Funktion gerecht werden. Außerdem ist der Regelbetrieb wichtig für die Bildungsgerechtigkeit an unseren Schulen, damit kein*e Schüler*in außen vor bleibt.
Rede im Landtag -Die vorliegende Große Anfrage der SPD zur Unterrichtsqualität gibt einen umfassenden Überblick über Daten und Fakten zum Lernen an unseren Grundschulen. Vielen Dank, Frau Ministerin, an Sie und Ihr Haus für die Beantwortung.
Rede im Landtag -Es wird nicht reichen, die Stärkung der beruflichen Bildung in Reden zu postulieren. Wir erwarten, dass Sie dies auch in Ihren Konzepten festhalten. Und noch viel wichtiger, dass Sie diese auch umsetzen.
Drei Monate ohne Schule hinterlassen ihre Spuren. Das gilt vor allem für Schüler*innen aus Familien mit besonderen sozialen und sprachlichen Herausforderungen. Um gegenzusteuern und wieder für mehr Bildungsgerechtigkeit zu sorgen, haben wir als Jamaika-Koalition das Programm „Lernsommer Schleswig-Holstein“ entwickelt.
Viele Eltern werden aufatmen, dass die Doppelbelastung aus Homeoffice und Homeschooling abgemildert wird. Aber nicht nur für die Eltern ist dies eine Entlastung, sondern insbesondere für die Kinder ist dieser Schritt immens wichtig, denn Kinder brauchen Kinder.
Rede im Landtag - Corona hat auch den Bildungsbereich durcheinander gewirbelt. Mit dem vorliegenden Gesetzespaket werden die notwendigen Anpassungen vorgenommen, so dass die Schüler*innen und Studierenden möglichst wenig Nachteile haben.
Seit knapp sechs Wochen befinden wir uns in einem Ausnahmezustand. Dieser Ausnahmezustand ist besonders für unsere Kinder schwierig und kann sich auch an einigen Stellen zu einer gefährlichen Situation entwickeln. Aus diesem Grund wollen wir Familien entlasten und mit kreativen Vorschlägen voran gehen, um Eltern und Kindern eine Perspektive zu schaffen.
Wir haben gesehen, dass Chancengleichheit in Corona-Zeiten noch schwieriger zu erreichen ist. Deshalb ist beim Hochfahren wichtig, dass wir die Schüler*innen, die Unterstützung brauchen, besonders im Blick haben. Hier müssen wir überlegen, die Notbetreuung auszuweiten, um mehr Kindern die Teilnahme zu ermöglichen.