Bildung & Wissenschaft

Ungewöhnliche Situationen brauchen kreative Lösungen

Angesichts der ungewöhnlichen Situation muss es beim Unterricht Spielraum für kreative Lösungen geben. Es ist gut, wenn es die Möglichkeit gibt, dass Unterricht beispielsweise am Samstag stattfinden kann, wenn sich an den Schulen so entschieden wird. Dies sollte aber keine Verpflichtung sein, sondern vor Ort entschieden werden. Schulen brauchen Beinfreiheit, keinen Zwang.

Eine große Entlastung für alle Eltern

Wir sind erleichtert, dass in den Kindertageseinrichtungen Kurzarbeit verhindert werden soll. Für unsere Erzieher*innen ist das ein wichtiges Signal. Wir begrüßen es, dass trotz der Verschiebung der Kita-Reform die finanzielle Entlastung der Eltern durch einen Beitragsdeckel wie geplant umgesetzt werden soll. Gemeinsam mit der Erstattung der Elternbeiträge für zwei Monate ist das eine große Hilfe.

Abiturprüfungen: Der kleinste gemeinsame Nenner, aber keine mutige Entscheidung

Wenn die Corona-Krise überwunden ist, müssen wir uns deutlich ernsthafter als vorher Gedanken machen, wie der Bildungsföderalismus als Verantwortungsgemeinschaft, auch mit dem Bund, gelebt wird. Jede Krise bietet die Chance zum Neubeginn. Die Länder müssen sie nutzen. Wir brauchen einen Bildungsstaatsvertrag, der insgesamt bundesweit einheitlichere Regeln als derzeit vorsieht.

Die Zukunft der Schüler*innen darf nicht unter der Corona-Krise leiden

Ich halte den Vorstoß der Bildungsministerin für sinnvoll. Wichtig ist, dass es gelingt, bundesweit eine gegenseitige Anerkennung der Abschlüsse zu erreichen. Dazu laufen die Gespräche zwischen den Ländern. Die Kultusministerkonferenz kann jetzt zeigen, dass auch im Föderalismus einvernehmliche Entscheidungen möglich sind.

50 Millionen Euro für die Erstattung von Kita-Gebühren

Viele Menschen helfen derzeit, unsere Kinder zu betreuen. In Kitas, Schulen, in der Tagespflege und viele Kinder bleiben Zuhause. Für diesen Einsatz bedanken wir uns schon jetzt. Die Corona-Pandemie ist für alle Beteiligten eine große Herausforderung. Es ist gut, dass Eltern in dieser Situation unter die Arme gegriffen wird, und sie von den Elternbeiträgen befreit werden. Dabei wollen wir die Kommunen nicht allein lassen.

Toleranz und Teilhabe werden nur gelernt, wenn man auch wirklich miteinander zu tun hat

Rede im Landtag - Wer in Kita und Schule erlebt hat, dass alle Menschen verschieden sind, dass jeder und jede unterschiedliche Stärken und Schwächen hat, unabhängig von Förderbedarf, Nationalität oder sexueller Orientierung, der hat Vielfalt als Normalität gelernt. Und diese Erfahrung immunisiert auch gegen Rassismus und rechte Parolen. Inklusion leistet also auch einen wichtigen Beitrag für den Zusammenhalt unserer Gesellschaft. Nach dem schrecklichen Anschlag von Hanau ist das wichtiger denn je.

Wir brauchen hoch qualifizierte und motivierte Kräfte

Rede im Landtag - Die praxisintegrierte Ausbildung zur Erzieher*in, ist ein Erfolgsmodell. Das hat mehrere Gründe: Sie ist eine Chance für Menschen, die sich später im Leben für den Erzieher*innenberuf entscheiden, die Vergütung macht die Ausbildung deutlich attraktiver für die Fachschüler*innen und es besteht von Beginn an eine enge Bindung zum Träger und zur Kita.

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