Mit unseren Änderungen werden alle Gruppen, einschließlich der Schulkindergruppen, grundsätzlich als Naturgruppen möglich. Wir möchten an dieser Stelle noch einmal ausdrücklich unseren Dank an den Bundesverband der Natur- und Waldkindergärten in Deutschland e.V. aussprechen, die hier mit ihrer Stellungnahme eindrücklich klar gemacht haben, dass Ängste um die Sicherheit unserer Kinder an dieser Stelle unbegründet sind.
Die Kitareform wurde heute aus der Perspektive von Kindern, Erziehenden, Eltern und den Kommunen beleuchtet. Alle Anzuhörenden begrüßen, dass es diese Reform gibt. Auch wenn sich alle sicherlich noch mehr gewünscht hätten. Dies liegt in der Natur der Sache, da die Mittel begrenzt sind und gleichzeitig verschiedene Ziele verfolgt werden sollen, wie zum Beispiel die Elternentlastung, mehr Qualität und die Entlastung möglichst vieler Kommunen.
„Sich an der Vorgängerregierung abzuarbeiten, hilft keinem weiter. Die Studie gibt auch keinen Hinweis darauf, dass fächerübergreifender Unterricht in den Naturwissenschaften einen negativen Einfluss auf Kompetenzen in den MINT-Fächern hätte. Interdisziplinarität ist und bleibt wichtig und wird auch nicht zuletzt von Arbeitgeber*innen und Universitäten gefordert. Wir geben für fächerübergreifenden Unterricht übrigens auch in der neuen Oberstufe explizit Raum und Zeit. Der Bericht hat allerdings eine sehr klare Botschaft: Wir müssen bei der Qualität ansetzen."
Rede im Landtag - In dieser Wahlperiode arbeiten wir weiter an der Verbesserung. So werden wir auch mit Jamaika in der neuen EU-Förderperiode für ausreichend EU-Mittel kämpfen. Wir brauchen die intensive Unterstützung an den Schulen durch Lehrkräfte und durch Coaches, damit der Start in das Berufsleben gelingt. Wir sehen: Berufliche Orientierung für alle Schüler*innen ist ein Thema, mit dem wir uns schon intensiv befasst haben und an dem wir intensiv weiter arbeiten.
Rede im Landtag - Mit dem neuen System werden die Kitas von Landesseite gleich bezuschusst. Aber nicht überall ist der Bedarf gleich. Perspektivisch wollen wir deshalb auch in Kitas einen Bildungsbonus einführen. Kitas sind in den verschiedenen Regionen unterschiedlich stark gefordert. Wir können Ungleiches nicht gleich behandeln, sondern müssen da unterstützen, wo besonders viele Herausforderungen aufeinanderprallen.
Rede im Landtag - Meine Damen und Herren, diese Bundesrepublik, die in fast 30 Jahren zusammengewachsen ist, hat ein wunderbares Grundgesetz, das uns genug an die Hand gibt um friedlich, freiheitlich, tolerant und solidarisch zusammenleben. In diesem Sinn wünsche ich mir, dass wir Demokrat*innen die kommenden Tage gemeinsam feiern.
Meinen herzlichen Glückwunsch zum 50-jährigen Bestehen, liebe Fachhochschulen! Schleswig-Holstein hat die erste Fachhochschule Deutschlands gegründet und somit als erstes Bundesland den Beschluss der Ministerpräsident*innenkonferenz von 1968 umgesetzt. Fachhochschulen stellen seitdem einen nicht mehr wegzudenkenden Teil unseres Bildungssystems dar.
Die berufliche Bildung liegt uns Grünen am Herzen. Wir wollen aber nicht der Geschichte aufsitzen, dass wir zwangsläufig weniger Abiturient*innen brauchen, um die freien Ausbildungsplätze zu belegen. Grüne Linie ist vielmehr, dass jede und jeder Jugendliche dabei unterstützt wird, den Bildungsabschluss zu erlangen, den er oder sie erreichen möchte.
In den letzten Jahren ist die Anzahl von BAföG-Empfänger*innen beständig weiter gesunken, obwohl die Gesamtanzahl der Studierenden eher steigt. Als Hauptgrund dafür gilt die Einkommensgrenze der Eltern; viele Familien liegen nur knapp oberhalb der Einkommensgrenze und fallen so durch das Raster. Auch deswegen setzen wir uns als Jamaika-Koalition für ein elternunabhängiges Bafög ein und haben einen entsprechenden Antrag zu Beginn der Legislatur beschlossen.
Es ist gut, neue Wege bei der Gewinnung von Lehrkräften zu gehen und so die am härtesten vom Lehrkräftemangel betroffenen Regionen zu unterstützen. Wichtig ist dabei, nach zwei Jahren zu evaluieren, ob der Modellversuch erfolgreich war. Ich denke auch, dass es finanziell tragbar ist je Einstellungstermin für 66 Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst den Zuschlag zur Verfügung zu stellen.