Rede im Landtag - Über Zeugnisse lässt sich gut streiten. Soll es vorgefertigte Formulare dafür geben oder sollen die Schulen sie individuell gestalten? Soll es Berichtszeugnisse oder Notenzeugnisse oder Kompetenzzeugnisse oder eine Mischung aus allen geben? In welcher Jahrgangsstufe gibt es welches Zeugnis? Diskussionen über Zeugnisse und über Leistungsrückmeldungen allgemein gibt es in vielen Schulen und somit auch in der Politik.
Rede im Landtag - Beim Thema Waldkindergarten sind sich alle schnell einig: Tolle Sache! Das Kind muss an die frische Luft. Wie gut also, wenn es tagsüber die Natur kennenlernt und durchgepustet wird. Dann ist es seltener krank und schön müde am Abend. Auf dem Spielplatz der Natur auf das Leben vorbereiten: Was gibt es schöneres? Theoretisch alles schön und gut. Doch wenn es ins Detail geht, wird es schwierig.
Die Entscheidung der Universität ist ein Fehler. Eine freiheitlich demokratische Gesellschaft darf Menschen nicht aufgrund ihrer religiösen Überzeugungen und Ausdrucksweise von staatlichen Bildungseinrichtungen ausschließen. Bezeichnend ist zudem, dass diese Diskussionen immer dann aufkommen, wenn verschleierte Frauen in akademische Kreise vordringen.
Ich finde es klasse, dass sich die Schüler*innen für ihre Zukunft einsetzen. Das ist gelebte politische Bildung. Sie greifen ja nicht aus Spaß zum drastischen Mittel des Streiks, sondern weil sie damit sagen wollen, dass es höchste Zeit ist zu handeln. Denn der Weltklimarat hat uns klar gemacht, dass wir nur noch zwölf Jahre haben, um etwas gegen den Klimawandel zu unternehmen.
Bei der Neufassung der Oberstufenverordnung müssen wir natürlich die neuen KMK Vereinbarungen zur Gestaltung der Oberstufe und der Abiturprüfung von 2016 berücksichtigen. Sie sind die Basis für eine stärkere Angleichung der Anforderungen in der Oberstufe. Die neue Oberstufenverordnung muss die Balance finden zwischen guter Vorbereitung auf zentral gestellte Abiturprüfungen und der Freiheit der eigenen Schwerpunktsetzung von Schüler*innen und Schulen.
Rede im Landtag - Die AfD braucht unbedingt Nachhilfe in politischer Bildung. Das ist keine neue Erkenntnis, aber der vorliegende Antrag macht das einmal mehr deutlich. Sie haben den Beutelsbacher Konsens als einen Pfeiler der politischen Bildung völlig falsch verstanden. Sie haben in Ihrem Antrag zwar die Grundsätze des Beutelsbacher Konsenses dargestellt, aber die völlig falschen Schlüsse gezogen.
Exzellente Forschung entsteht nicht durch einen Stempel: Sie entsteht durch Neugier, Leidenschaft, brilliante Köpfe und unfassbar viel Fleiß. All das kann der Kieler Meeresforschung niemand nehmen.
Rede im Landtag - Jetzt wird es konkret. Wir starten zum kommenden Schuljahr mit dem Bildungsbonus und unterstützen so Schulen mit besonderen Herausforderungen. Damit machen wir einen großen Schritt zur Verbesserung der Chancengerechtigkeit. Wir ziehen den Start um ein Jahr vor und geben deutlich mehr Mittel als ursprünglich geplant an die Schulen.
Ein Jahr der politischen Bildung ist das richtige Signal an die Schulen, sich gerade in politisch unruhigen Zeiten mit unserer Demokratie zu beschäftigen. Vielen Jugendlichen ist Politik enorm wichtig.
Die ergänzenden Ziel- und Leistungsvereinbarungen mit der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, der Europa-Universität Flensburg und der Fachhochschule Kiel sind ein weiteres Bekenntnis des Landes zu den Hochschulen. Die Stärkung der Sonderpädagogik in Flensburg sowie die Einrichtung eines Bauingenieur*innenstudienganges in Kiel zeigen, dass die Herausforderungen der Hochschulen vielfältig sind.