Die Studie zeigt auch, dass wir erst am Anfang stehen, die Möglichkeiten der digitalen Medien zur Wissensvermittlung zu nutzen. Mit Lern-Apps und Lernspielen haben wir die Möglichkeit, individuell auf die Kenntnisse und Bedürfnisse der SchülerInnen reagieren zu können. Dieses Potenzial müssen wir ausschöpfen.
Wir freuen uns, dass die SPD unseren Koalitionsvertrag gelesen hat. Dort haben wir mit unseren KoalitionspartnerInnen vereinbart, dass wir uns für die Abschaffung des Kooperationsverbots einsetzen werden.
Wir teilen grundsätzlich die Forderung des Kinderschutzbundes, dass Eltern von Schulkindern stärker bei den Kosten entlastet werden müssen, aber ein Blick auf die geforderten Maßnahmen zeigt, dass dafür nicht nur das Land, sondern auch der Bund, die Schulträger und die Schulen gefragt sind. Wir werden deshalb den Antrag der SPD-Fraktion, den angestoßenen Dialog über die Bildungskosten fortzuführen, unterstützen.
Mit dem "Schleswig-Holsteinischen Institut für Berufliche Bildung" (SHIBB) werden die zahlreichen Zuständigkeiten endlich sinnvoll gebündelt. Diese Mammutaufgabe ist es wert, sie zu bewältigen, um die für unser Land so wichtige Berufliche Bildung weiterhin zu stärken.
Bei Grüner Regierungsbeteiligung steht Bildungspolitik ganz oben auf der Agenda. Statt Planstellen abzubauen, haben wir in der vergangenen Legislaturperiode jeden freien Euro in Bildung investiert und damit die Unterrichtsversorgung von 95 Prozent auf 98 Prozent – bei den Gymnasien teilweise auf 99 Prozent – verbessert.
Es gibt eine Vielzahl an Möglichkeiten für Lehrkräfte, sich auf individueller Ebene um das Thema Gesundheit zu kümmern. Auf diese Maßnahmen fokussiert auch der Bericht der Landesregierung. Es gibt aber auch Probleme, die systembedingt sind und auf dieser Ebene angegangen werden sollten.
Gute Bildung bedeutet gute Kita, in der Kinder glücklich sind, Eltern Vertrauen haben und MitarbeiterInnen gerne arbeiten. Uns ist klar, dass wir der Landesregierung mit der Neuordnung der Kita-Finanzierung – und unseren hohen Ansprüchen an diese – keine leichte Aufgabe übertragen haben.
Die Gründe, nicht zu studieren, sind vielfältig und viele von ihnen sind gute Gründe. Aber eines darf niemanden, niemals und unter keinen Umständen daran hindern, den Bildungsweg weiterzugehen und ein Studium aufzunehmen: Das Einkommen der Eltern!
Die politische Entscheidung zur Rückkehr zu G9 ist gefallen. Über das „ob“ brauchen wir keinen Dialog zu führen – zumal es eine Wahlmöglichkeit gibt. Über das „Wie“ werden wir uns in schriftlicher und mündlicher Anhörung und natürlich auch in bilateralen Gesprächen mit Schülern, Lehrern und Schulträgern austauschen. Die Kritik der SPD, wir würden ohne Dialog durchregieren, ist Quatsch.