Wir sind uns einig darin, dass die wirtschaftliche Lage der Familie kein Hindernis für den Bildungserfolg der Schülerinnen und Schüler darstellen darf.
Es ist unbestritten, dass Schleswig-Holsteins Hochschulen im Ländervergleich schlecht finanziert sind. Das ist seit vielen Jahrzehnten so. Das Land stellt aber die Bezuschussung der Hochschulen mit den gemeinsam ausgehandelten Zielvereinbarungen und mit der Übernahme der Tarifsteigerungen auf eine verlässliche Grundlage.
Wir wollen nichts schön reden. Die Studierenden fordern zu Recht, dass die Grundfinanzierung der Hochschulen besser werden muss. Dazu müssen wir weiter in den Gremien diskutieren und neue Finanzierungsvorschläge entwickeln.
Die Zahlen machen deutlich, dass es eben nicht um eine ,,Anti-Zensuren-Verordnung" ging, sondern um Wahlfreiheit. Es gibt Grundschulen, die wollen auf Ziffernnoten nicht verzichten und andere, die keine Ziffernnoten geben wollen.
Das neue Handlungskonzept PluS ist nur ein Baustein der Küstenkoalition, um die Zahl der Jugendlichen zu senken, die ihre berufliche Laufbahn nicht mit einer Ausbildung, sondern mit berufsvorbereitenden Maßnahmen beginnen.
Schulen können entscheiden, ob in der 4. Klasse Ziffernnoten oder sogenannte Kompetenzzeugnisse verteilt werden. In der 3. Klassen und in den Klassen 5 bis 7 mussten sich die Schulen bisher bewusst gegen Ziffernnoten entscheiden.
Zur Opposition kann ich nur sagen: Kommen Sie doch zur Abwechslung mal raus aus ihrer Meckerecke. Uns ist in zwei Jahren gelungen, was Sie in ihrer Regierungszeit nur auf Podien versprochen haben – bewegt haben Sie „Nullkommanix“!“