Schon in der Grundschulzeit verspüren viele Eltern einen enormen Druck – das bestätigen uns viele Grundschullehrkräfte. Ein Teil der Eltern sorgt sich um den optimalen Bildungsstart ihrer Kinder.
Wer verkennt, wie viele Anregungen und Diskussionen aus den Bildungsdialogen und in Anhörungen eingeflossen sind und uns Beratungsresistenz vorwirft, der steckt mutwillig den Kopf in den Sand. Was unsere Schulen – auch die Gymnasien – am wenigsten brauchen, ist unsachlicher Alarmismus.
Mit den zusätzlichen 200 Stellen, die in der Übergangszeit bis 2017 geschaffen werden, lösen sich nicht alle Probleme der Befristung in Luft auf, aber es ist ein echtes Umsteuern.
Es gibt mehrere Fragen bezogen auf die „Schuladministration“, die wir uns genauer werden anschauen müssen. Die Heilserwartung an „den einen Masterplan“ teile ich aber nicht.
Die Bausubstanz an unseren Hochschulen ist stark beschädigt, seit Jahren ist nichts passiert. Nun handelt die Küstenkoalition: Der Vertragsabschluss mit der CAU ist ein Meilenstein in der Hochschulpolitik.
Hat der Philologenverband einen Knick in der Optik? Die überwiegende Zahl der Stellungnahmen hat die Grundausrichtung des neuen Schulgesetzes bestätigt.
Bei der Anhörung zur Reform der Finanzierung der Schulen in freier Trägerschaft gab es Rückenwind für die grundsätzliche Stoßrichtung. Kritik wurde nur noch an Details geäußert.
Wir wissen um die Sorge in den Dörfern und Orten, denn wenn erst einmal die Schule fehlt, dann ziehen auch keine jungen Familien mehr zu. „Kurze Beine, kurze Wege“, das ist immer noch ein wichtiger Grundsatz.