Mehr Praxisbezug, Interdisziplinarität, eine größere Fokussierung auf die Didaktik und Internationalität sind zukunftsfähige Eckpunkte für ein modernes Lehramt. Dass auch die Inklusion im Lehramt immer wichtiger wird, wird von unseren Hochschulen mit guten Konzepten aufgenommen.
Zwei starke Schularten ab Klasse fünf nebeneinander – dafür soll dieser Schulgesetzentwurf sorgen. Nach der Grundschule gibt es zwei Wege für die SchülerInnen: Die Gemeinschaftsschule und das Gymnasium. Beide Schularten sollen möglichst viele Jugendliche zu soliden Abschlüssen führen und gute Bildungschancen für einen Start in Beruf, Ausbildung und Studium bieten.
Der gesamte Bildungsbereich ist chronisch unterfinanziert. Insbesondere im Bereich der Ganztagsschulen und Inklusion stehen wir vor großen Herausforderungen. Sowohl Bund als auch Länder müssen die Verantwortung für ein gutes Bildungssystem gemeinsam tragen.
Rasmus Andresen spricht im Landtag zur Änderung des Hochschulgesetzes:
Die beiden Änderungen des Hochschulgesetzes sind erste Schritte. Wir nehmen die Wünsche der Hochschulen ernst und setzen um, was die Vorgängerregierung verschlafen hat. Ich freue mich auf die große Hochschulgesetznovellierung im kommenden Jahr.
Es ist gut, dass das Anerkennungsgesetz ins parlamentarische Verfahren geht. Ich freue mich, weil nun mehr Menschen mit ausländischen Berufsabschlüssen von ihren Qualifizierungen Gebrauch machen können und somit bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt haben werden.
In kürzester Zeit wurden mehr als 11 Millionen Euro für den Kita-Ausbau gebunden, wodurch noch einmal fast 2.000 neue Betreuungsplätze entstanden sind.
Bis Ende der Legislaturperiode soll die Versorgung an den Schulen steigen. Anders als die Vorgängerregierung wollen wir nicht alle Mittel, die aus dem Schülerrückgang frei werden, einsparen – mehr als die Hälfte soll bis 2017 den Schulen zu Gute kommen, in Lehrerstellen aber auch in einem deutlichen Ausbau der Schulsozialarbeit.
Ich freue mich, dass sich die Kieler Studierenden mit einer deutlichen Zweidrittelmehrheit für die Einführung einer Zivilklausel ausgesprochen haben. Diese soll Forschung und Lehre an der Christan-Albrechts-Universität zu Kiel frei von militärischen Einflüssen halten.
Es ist hart für motivierte Lehrerinnen und Lehrer, nicht zu wissen, wie es nach den Sommerferien weiter geht – ob Sie an ihrer Schule bleiben, an einer anderen Schule einspringen können oder ob sie erwerbslos werden. Diese Befristungen sind aber auch für die Kinder und Jugendliche, für die Kollegien und Schulleitungen schwierig – der ständige Wechsel ist nicht gut.
Der Landesrechnungshof legt den Finger in die Wunde, bleibt aber leider bei der Haushaltspolitik alter Schule. Bei Innovation und Nachhaltigkeit können alle Seiten noch eine Schippe drauflegen.