Seit vielen Jahren wird die Finanzierung von deutschen und dänischen Schulen in freier Trägerschaft als intransparent und nicht auskömmlich kritisiert. Die Küstenkoalition will das ändern!
Ziel ist es, unseren Schulen eine klare Planungsperspektive zu geben und sie in ruhigere Fahrwasser zu führen. Andere Themen, wie z.B. die Sicherung der Schulen im ländlichen Raum, die Frage von Inklusion in der Schule, die Verbesserung von G8, die Lehreraus- und weiterbildung werden weiter intensiv beraten.
Die von der Opposition behaupteten Zusammenhänge zwischen kleinen Grundschulen und neuen Oberstufen an Gemeinschaftsschulen gibt es nicht. Die Aufregung der Abgeordneten von CDU und FDP, Frau Franzen und Frau Klahn, scheint der nahenden Kommunalwahl geschuldet zu sein.
Weiterbildung ist ein wichtiger Baustein unserer Bildungslandschaft. Gerade im Hinblick auf den steigenden Fachkräftemangel muss es ein auf den Bedarf abgestimmtes Angebot geben, um möglichst viele Menschen zu erreichen.
Das Bildungsministerium hat – noch vor der Kabinettsbefassung – den Referentenentwurf zum Schulgesetz allen Landtagsfraktionen zur Information zugesandt. So viel Transparenz bei einem Gesetzgebungsverfahren ist neu.
Es gibt dutzende verschiedene Schulformen und Lehramtstypen. Wir haben unterschiedliche Ausbildungsordnungen mit vorgeschriebenen Fächerkombinationen. Und auch bei den Abschlüssen haben wir keine Einheitlichkeit. Einige Länder setzen auf Staatsexamen, andere auf Bachelor und Master.
Über Jahrzehnte ist ein System gewachsen, das insgesamt zu viel Unmut bei der Lehrerschaft führt: Da gibt es unterschiedliche Lehrerlaufbahnen mit deutlichen Gehaltsunterschieden. Im Grunde gilt zudem: Je geringer das Einkommen, desto höher die zu unterrichtende Pflichtstundenzahl. Aber auch bei gleicher Laufbahn kann es sein, dass die Lehrkraft länger arbeiten muss, je nachdem, ob sie an einer Gemeinschaftsschule oder an einem Gymnasium unterrichtet.
Der heute zu beschließende Antrag ist ein erster richtiger Schritt. Er berücksichtigt die besondere Situation Schleswig-Holsteins. Er ist ein guter Konsens. Für alles weitere bleiben uns Diskussionen in den nächsten Jahren.
Das ist ein sehr gutes Ergebnis für unsere zukünftigen Lehramtsstudierenden und zeigt, wie erfolgreich der Dialog zwischen Universität und Ministerium ist.