Rede im Landtag - Bildungsgerechtigkeit darf durch Corona nicht unter die Räder kommen. Es braucht Standards und eine neue Didaktik für den Distanzunterricht. Ziel bleibt die möglichst zügige Öffnung der Schulen.
Durch das breit aufgestellte Kuratorium, die Expertise, die aus dem Bildungsministerium und aus den beruflichen Schulen in das Institut wechseln wird, und nicht zuletzt aufgrund der vielen Gespräche, die wir als Koalition dazu geführt haben, sind wir nun aber optimistischer, dass die berufliche Bildung in ihrer Breite erhalten bleibt – und dass das SHIBB die berufliche Bildung insgesamt stärken wird.
Es ist eine völlig überzogene Forderung der SPD, den Rücktritt der Bildungsministerin zu fordern. Wir alle in der Politik machen in der Pandemie Fehler. Wichtig ist, dazu zu lernen und die Fehler zu korrigieren. Das macht Ministerin Karin Prien. Deshalb lehnen wir die Rücktrittsforderung der SPD ab.
Die Arbeit der Diversitätsbeauftragten an den Hochschulen ist extrem wichtig und stärkt unsere Wissenschaftslandschaft enorm. Mit der anstehenden Reform des Hochschulgesetzes müssen wir diese Positionen noch weiter stärken.
Wir haben seit Langem ein Problem mit dem BAföG in Deutschland, welches durch die Krise nochmals verschärft wird. Deshalb ist es wichtig, dass wir schnell reagieren und gerade den Studierenden in prekären Lagen mit der Verlängerung der Regelstudienzeit unter die Arme greifen.
Rede im Landtag - Es gibt einen Plan sowohl für das aktuelle Distanzlernen, als auch für das Wiederhochfahren der Schulen. Wenn nicht das mutierte Corona-Virus wieder alles auf den Kopf stellt, bin ich zuversichtlich, dass die Schulen das Schuljahr im Sinne der Schüler*innen gut über die Bühne bringen werden.
Es ist richtig, die bundesweit beschlossene Aufhebung des Präsenzunterrichts und auch die Schließung der Kitas bis Ende Januar in Schleswig-Holstein mitzutragen. Sollte das Infektionsgeschehen wieder Lockerungen ermöglichen, dann müssen Kitas und Schulen die ersten sein, die geöffnet werden.
Rede im Landtag - Wir haben im Sommer wegen der relativ niedrigen Infektionszahlen eine Beteiligung des Landes für nicht notwendig gehalten. Heute stellt sich die Situation anders dar und deshalb werden wir den Kreisen und kreisfreien Städten bis zu 4,4 Millionen Euro für den Einsatz zusätzlicher Busse zur Verfügung stellen.