Energiewende

Energiewende

Der Strommarkt der Zukunft mit Wind und Sonne braucht große Kapazitäten an Erneuerbaren. Das bedeutet aber auch eine Stromerzeugung, die zeitweisemehr Strom anbietet als der Strommarkt alleine nachfragt. In einer Marktwirtschaft ist der Strompreis als Ergebnis von Nachfrage und Angebot die zentrale Steuergröße der zukünftigen Energiemärkte. Die Wärmepumpe läuft dann, wenn der Wind weht. Der Akku des E-Autos wird geladen, wenn der Strompreis am günstigsten ist. Eine spannende Energiezukunft liegt vor uns. Wir wollen den echten Norden dabei zum Vorreiter der Energiewende entwickeln.

Thema: 

Der Bundscheitert bei der Eingrenzung des Klimawandels und dem Ausbau der erneuerbaren Energien

Der Ausbau der erneuerbaren Energien ist Voraussetzung, um dem Klimawandel wirksam zu begegnen. Die Vorschläge in diesem Bereich sind nicht ambitioniert und konkret genug, die Vorgabe von pauschalen Abständen bei der Windkraft steht denen sogar entgegen. Ohne erneuerbaren Strom werden sich Kohleausstieg, erneuerbare Mobilität und Wärmeversorgung nicht realisieren lassen.

Die Bundesregierung darf die Standortsuche für ein Atommüllendlager nicht verschleppen

Es ist gut, dass die bundesweite Suche nach einem Endlager für Atommüll, wie im Standortauswahlgesetz vorgesehen, transparent und unter breiter Beteiligung der Bevölkerung erfolgt. Nur so kann in dieser seit fast fünfzig Jahren verschobenen Frage des Atommülls eine befriedigende Lösung gefunden werden.

Vattenfall darf Entscheidung der Parlamente nicht hintertreiben

Vattenfall ignoriert als internationaler schwedischer Energiekonzern, dass Deutschland und Schweden in der EU sind. Die Konzernführung beruft sich auf die Schiedsgerichtsklausel der Energiecharter. Auf dieser Basis eines internationalen Vertrages hat Vattenfall die Bundesregierung vor das Schiedsgericht in Washington gezerrt. Wir Grüne haben im Zusammenhang immer wieder vor den hohen Risiken und wirtschafts- und technologiepolitischen Auswirkungen dieser Klauseln in Handelsverträgen gewarnt.

Langfristige Energiepolitik ist notwendig für zukunftsfähige Arbeitsplätze, eine grüne Energiewende und besseren Klimaschutz

Nachdem in den vergangenen Jahren bereits Arbeitsplätze in der Windbranche verloren gegangen sind, droht nun ein weiterer Einschnitt mit der Insolvenz von Senvion. Auch wenn meistens Fehler bei betroffenen Unternehmen identifiziert werden können, bleibt es ein beunruhigendes Signal, wenn eine Technologiebranche stagniert, die Basis für die Umsetzung der Energiewende ist und damit zur Bekämpfung des Klimawandels beiträgt.

Die Wohnungen müssen warm werden, nicht das Klima

Eine warme Wohnung ist Lebensqualität. Das soll auch so bleiben. Derzeit stammen in Schleswig-Holstein jedoch gerade einmal 15 Prozent der Wärmeenergie aus erneuerbaren Energiequellen – in Dänemark über 50 Prozent. Um die gesteckten Klimaschutzziele in Schleswig-Holstein zu erreichen, müssen Effizienz und Modernisierung im Wärmebereich deutlich schneller vorkommen.

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