Schwarz-Gelb nimmt die Sorgen der BürgerInnen nicht ernst

Zur erneuten Verschiebung des Fracking-Gesetzesentwurfes im Bundeskabinett sagt der energiepolitische Sprecher der Landtagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen, Detlef Matthiessen:

Auch nach über drei Jahren schafft es Schwarz-Gelb nicht, sich über die gefährliche Technologie des Frackings zu einigen. Dabei ist dies dringend erforderlich. Das Festhalten an fossilen Technologien ist der Bundesregierung offensichtlich wichtiger als Technikfolgenabschätzung und Gefahrenabwehr. Sauberes Trinkwasser hat absoluten Vorrang vor fragwürdigen Bergbaumethoden, mit denen der letzte Tropfen Öl aus dem Boden gepresst wird.

Während CDU und FDP in Berlin mit ihrer Fracking-Politik in den Dornröschenschlaf verfallen, versucht die schwarz-gelbe Opposition in Schleswig-Holstein sich an die Spitze der Bewegung zu stellen. Man wird sehen, ob die schwarz-gelbe Fracking-Kritik nach den Wahlen noch Bestand hat.

Bei so wenig Rückenwind aus Berlin, ist es nur konsequent, dass Umweltminister Habeck in Schleswig-Holstein ein rechtssicheres de facto-Moratorium umsetzt. Sowohl im Wirtschafts- wie auch im Umweltausschuss wurde heute eine gemeinsame Anhörung zum Thema Fracking in Schleswig-Holstein auf den Weg gebracht.

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Parteiratsbericht der Landtagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen
Link zum FördeWind - Das Magazin der Grünen Landtagsfraktion Schleswig-Holstein