Windkraftplanung: Schleswig-Holstein bleibt in der Spur

Zum heutigen (6. Dezember 2016) Kabinettsbeschluss zu den neuen Windenergie-Regionalplänen sagt die Fraktionsvorsitzende der Landtagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, Eka von Kalben:

Mit der Veröffentlichung der Windflächen ist der Küstenkoalition ein großer Wurf gelungen: Schleswig-Holstein bleibt in der Spur. Das ist gut für die Wirtschaft und den Klimaschutz. Windkraft spielt eine entscheidende Rolle für die Energiewende.

Wichtig sind dabei drei Aspekte:

  1. Gerechtigkeit: Die Flächen werden im ganzen Land nach einheitlichen Kriterien ausgewählt. Das sind ausschließlich fachliche Gründe. Mit dem Ergebnis, dass mit lediglich weniger als zwei Prozent der Landesfläche die energiepolitischen Ziele knapp zu erreichen sind.
  2. Transparenz und Beteiligung: Das Verfahren ist mit großer Transparenz sowohl im Internet als „work in progress“, als auch in gut besuchten Regionalveranstaltungen durchgeführt worden. Auch Verbände und Fachöffentlichkeit wurden in mehreren „Windgipfeln“ beteiligt.
  3. Verantwortung: Wir halten an dem Ziel fest, Strom aus Atom und Kohle klimafreundlich zu ersetzen.

Was jetzt folgt, ist in Deutschland bislang beispiellos: Es werden viele tausend Stellungnahmen erwartet, die alle im Einzelnen bearbeitet werden sollen. Darauf kann die Landesregierung stolz sein.

Die BürgerInnen, egal ob positiv gegenüber Windenergie eingestellt oder skeptisch, können jedenfalls sicher sein, dass es gerecht zugeht – überall gleich und nach fachlichen Kriterien. Niemand wird überhört.

Transparenz und Beteiligung bedeutet Aufwand und Kosten. Gut investiertes Geld in Demokratie und Akzeptanz. Der große Aufwand lohnt sich und ist auch notwendig bei einem Thema, das so umstritten und auch objektiv voller Zielkonflikte ist.

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