Unser Klima steckt in der Krise. Kein Mensch bezweifelt auch angesichts zunehmender Unwetter noch den Klimawandel - ausgenommen vielleicht die AfD und Donald Trump.
Sie schließt in Paris internationale Verträge ab und lässt sich für den Klimaschutz feiern. Die aktuellen Verhandlungen in Berlin sind allerdings eine Rückabwicklung der Energiewende.
Bei der Zwischenlagerung der Brennelemente aus dem stillgelegten Atomkraftwerk Brunsbüttel haben wir es mit einer komplexen Gemengelage aus technischen und genehmigungsrechtlichen Anforderungen zu tun.
Es ist schon ein Treppenwitz der Geschichte, wenn sich die Grünen mit ihrem Minister, Robert Habeck, von der Opposition anhören müssen, sie würden, was Bürgerbeteiligung anbelangt, noch etwas lernen müssen.
Der Atomausstieg ist durch das Herunterfahren der Atomkraftwerke noch nicht abgeschlossen. Auch wenn kommende Generationen keinen Atomstrom mehr nutzen werden, bleibt es für diese ein Mammutprojekt.
Bei uns im Norden steht Windenergie für viele AkteurInnen, kleine und mittlere Unternehmen und unser Markenzeichen, die Bürgerwindparks, stehen für eine Energiewende von unten.
Auch wenn das gefundene Fass nur leicht beschädigt und der Inhalt nur schwach radioaktiv ist, zeigt sich wieder einmal, dass die Atomkraft ein Fehler war, der uns noch ewig beschäftigen wird.
Die Landesplanung sucht die Flächen, auf denen die Windenergienutzung am wenigsten stört. Es gibt also in diesem Sinne die von Ihnen geforderten „ausreichend anderen Flächen“ nicht. Auch in unserem weiten echten Norden nicht.
Hätte man vor Jahren vorausgesagt, dass in einem deutschen Atomkraftwerk Atommüllfässer durchrosten, hätte man das für eine absurde Parole der AtomgegnerInnen abgetan.
Wir müssen froh sein, dass das Atomprogramm in Deutschland beendet wird. Die Ewigkeitskosten werden uns aber noch ewig begleiten. Glücklicherweise wird nun konstruktiv der Rückbau des Atomkraftwerks vorangetrieben.