Gesundheit & Pflege

Gesundheit & Pflege

Für die Lebensqualität in Schleswig-Holstein sind eine gute präventive Gesundheitspolitik, eine wohnortnahe medizinische Versorgung und ein flächendeckendes Pflegeangebot entscheidend. Wir fordern eine stärkere Bedarfsorientierung, das heißt eine Konzentration auf Angebote, die von den PatientInnen tatsächlich nachgefragt werden und ihren Bedürfnissen entsprechen.
Aus diesem Grund ist die Therapievielfalt für uns ein hohes Gut: Komplementärmedizin, Naturheilverfahren und Homöopathie haben neben der Schulmedizin ihre selbstverständliche Berechtigung. Gesundheitsförderung und unabhängige Information für PatientInnen müssen einen höheren Stellenwert bekommen. Wir setzen uns für den Erhalt der flächendeckenden Versorgung mit Hebammen und GeburtshelferInnen in Schleswig-Holstein ein.

Thema: 

Wir alle wollen die Gesundheit der Kinder schützen

Rede im Landtag -

Ich finde es gut, wenn Kommunen ihren Handlungsspielraum ausschöpfen und Nägel mit Köpfen machen. Einen Flickenteppich an Regelungen halten wir Grüne nicht für sinnvoll. Unser Ziel muss sein, dass der Schutz vor den Gefahren des Passivrauchens landesweit gleich hoch ist. Wenn es dazu ein Gesetz braucht, dann ist das so. Und dann machen wir das auch.

Wir brauchen in Zukunft nicht weniger, sondern mehr Ärzt*innen

Rede im Landtag - Fast ein Drittel der niedergelassenen Ärzt*innen in Schleswig-Holstein sind sechzig Jahre und älter. Sie brauchen in den nächsten fünf bis 10 Jahren eine Nachfolge für Ihre Praxen. In den Krankenhäusern und im öffentlichen Gesundheitsdienst klaffen ebenfalls große Lücken im Stellenplan. Auch in Brennpunktstadtteilen der Städte gibt es nicht genug Ärzt*innen. Wer morgen ernten will, muss heute säen. Wer morgen genug Fachärzt*innen haben will, muss heute genügend ausbilden. So einfach ist das.

Für Inklusion ist Arbeit und Beschäftigung ein wichtiger Baustein

Der Weg zur Inklusion ist ein weiter Weg, das wissen wir alle. Wenn der Inklusion Steine im Weg liegen, ist es gut, wenn wir diese Steine gemeinsam aus dem Weg räumen. Für Inklusion, für soziale Teilhabe ist Arbeit und Beschäftigung ein wichtiger Baustein. Gerade für Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen gilt dies ganz besonders. Für sie sind Tagesstruktur, soziale Anerkennung und Anerkennung sehr wichtig.

Grüne begrüßen Entlastung Pflegebedürftiger Angehöriger

Angehörige Pflegebedürftiger werden zukünftig entlastet. Damit ist die Initiative, die wir Grüne mit unseren Jamaika-Partnern angeschoben haben, ein großer sozialpolitischer Erfolg. Gut, dass es hierfür im Bundesrat eine Mehrheit gab und auch die große Koalition dies jetzt umsetzt. Die Pflegebedürftigkeit der Eltern darf nicht zu einem Armutsrisiko werden.

Pflege als Armutsfalle passt nicht in eine solidarische Gesellschaft

Eine der zentralen gesellschaftlichen Herausforderungen ist, eine menschenwürdige Pflege für alle in unserem Land sicher zu stellen. Das dürfte inzwischen allen klar sein. Um dieses Ziel zu erreichen, müssen wir deutlich mehr Geld in die Pflege investieren. Die Pflegebedürftigen und ihre Angehörigen können diese Aufgabe nicht allein bewältigen.

Organspenden retten Leben

Organspenden retten Leben! Bei schweren Erkrankungen und dramatischen Unfällen hängt das Überleben häufig von einem Spenderorgan ab. Viel zu viele Menschen müssen sterben, weil kein Organ für sie zur Verfügung steht. Eine einzige Multiorganspender*in kann bis zu neun Patient*innen mit Organen versorgen.

Die Menschen müssen im Mittelpunkt stehen, nicht Zahlen und Gewinne

Gute Arbeitsbedingungen sind wichtig für eine gute Patienten*innenversorgung. Neun von zehn Ärzt*innen fühlen sich überlastet – so kann es nicht weitergehen! Die Ökonomisierung des Gesundheitswesens erweist sich als verhängnisvoller Irrtum. Wir Grüne schließen uns der Forderung nach ethischen statt ökonomischen Grundwerten im Gesundheitswesen an.

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