Gesundheit & Pflege

Gesundheit & Pflege

Für die Lebensqualität in Schleswig-Holstein sind eine gute präventive Gesundheitspolitik, eine wohnortnahe medizinische Versorgung und ein flächendeckendes Pflegeangebot entscheidend. Wir fordern eine stärkere Bedarfsorientierung, das heißt eine Konzentration auf Angebote, die von den PatientInnen tatsächlich nachgefragt werden und ihren Bedürfnissen entsprechen.
Aus diesem Grund ist die Therapievielfalt für uns ein hohes Gut: Komplementärmedizin, Naturheilverfahren und Homöopathie haben neben der Schulmedizin ihre selbstverständliche Berechtigung. Gesundheitsförderung und unabhängige Information für PatientInnen müssen einen höheren Stellenwert bekommen. Wir setzen uns für den Erhalt der flächendeckenden Versorgung mit Hebammen und GeburtshelferInnen in Schleswig-Holstein ein.

Thema: 

Ministerpräsident*innenkonferenz im Oktober: Ergebnisse sind nicht ausreichend

Die Ergebnisse der gestrigen Ministerpräsidentenkonferenz bleiben hinter meinen Erwartungen zurück. Eine einheitliche Regelung bezüglich der Beherbergungsfrage wäre mehr als notwendig gewesen. Schade, dass sich die Ministerpräsident*innen nicht auf ein einheitliches Vorgehen einigen konnten. Der exponentielle Anstieg der Infektionszahlen in einigen Bundesländern zeigt, dass wir dringend gemeinsame Regelungen brauchen. Die zweite Welle war seit Beginn der Pandemie immer wieder Thema.

Jede*r von uns ist in der Verantwortung, das Virus nicht unnötig zu streuen

Auch wenn die bisherige Quarantäneregelung für Risikogebiete grundsätzlich nicht falsch war, innerhalb Deutschlands war sie nicht praktikabel. Die neue Regelung schränkt Familienbesuche und Pendler*innen nicht ein. Aber uns allen muss auch bewusst sein, dass aus dieser Freiheit die Verantwortung von jedem und jeder folgt, das Virus nicht unnötig zu streuen.

Lernen wir mit Demenz zu leben – die Betroffen tun dies auch

Rede im Landtag - Ein Ziel der nationalen Demenzstrategie und des Schleswig-Holsteinischen Demenzplans ist es, den Umgang mit dementen Menschen zu lernen. Didi Hallervorden machte Demenz mit „Honig im Kopf“ kino- und gesellschaftsfähig. Rudi Assauer bekannte sich ganz offensiv zu seiner Alzheimer Erkrankung. Es hat eine positive Entwicklung in der Wahrnehmung von Demenz gegeben. Das ist gut. Aber wir brauchen auch positive Entwicklungen im alltäglichen Umgang mit Demenz. Da gibt es Nachholbedarf.

Kinder und Jugendliche brauchen eine verlässliche Gesundheitsversorgung

Rede im Landtag - Kinder und Jugendliche brauchen eine, auf ihre Bedürfnisse zugeschnittene, verlässliche Gesundheitsversorgung. Das ist erforderlich, damit ihre körperliche Entwicklung und ein gesundes Aufwachsen sichergestellt sind. Und das trifft natürlich auf die ambulante und die stationäre Versorgung zu. Weil dies wichtig und nicht selbstverständlich ist, ist es ein Bestandteil der UN-Kinderrechtskonvention.

Die Freiheiten, die wir aktuell wieder genießen, sind kein Zufall

Wir unterstützen die Landesregierung in ihrem vorsichtigen aber konsequenten Kurs durch den Herbst. Die Freiheiten, die wir aktuell wieder genießen, sind kein Zufall, sondern den vielen Menschen zu verdanken, die sich an die Corona-Maßnahmen halten. Mit Blick auf den Besuch von Sportveranstaltungen sind gut durchdachte Hygienekonzepte das A und O.

Stärker an einem Strang ziehen

Es ist gut, dass die Länder sich verständigt haben, bei den Corona-Maßnahmen stärker an einem Strang zu ziehen. Nur so lassen sich die vorhandenen Einschränkungen der Bevölkerung gut vermitteln. Uns war sehr wichtig, dass eindringlich vor Reisen in Risikogebiete gewarnt und eine vernünftige Teststrategie vereinbart wird.

Wir stärken die Pflege am UKSH

Rede im Landtag - Heute diskutieren wir über die konkrete Stärkung der Mitsprache durch die Pflege am UKSH. Das ist wichtig, gut und richtig. Die Koalitionsfraktionen haben deshalb einen Vorschlag zur Änderung des Hochschulgesetzes vorgelegt. Wir wollen, dass die Pflege an beiden Campus mehr Einfluss und ein größeres Mitspracherecht erhält.

Wi gratuliare

Wir freuen uns, dass der Stiftungsrat der Friesenstiftung heute seine konstituierende Sitzung hatte. Darauf haben wir viele Jahre gewartet. Als gebürtige Nordfriesin freue ich mich sehr darüber, dass wir Fries*innen damit ein großes Stück Unabhängigkeit erlangen. Friesisch gehört zur sprachlichen und kulturellen Identität Schleswig-Holsteins wie die Nordsee oder die Ostsee.

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