Rede im Landtag - Wir alle brauchen beim Thema Einsamkeit offene Augen und Ohren und zwischenmenschliche Empathie. Aber das allein reicht nicht. Wir brauchen auch einen klaren Kurs bei strukturellen Veränderungen.
Rede im Landtag - In der Bevölkerung entsteht der Eindruck, als ob sich seit der 1. Welle nichts geändert hat. Und, ja es ist frustrierend, dass es auch jetzt, nach fast zwei Jahren in der Pandemie, wieder so viele offene Fragen gibt. Aber ich finde schon, dass es einen entscheidenden Unterschied zu der Situation vor zwei Jahren gibt.
Unser Ziel ist es, gemeinsam mit unseren Koalitionspartner*innen und der Opposition einen aktuellen Stand zu den wissenschaftlichen Empfehlungen zu erhalten. Gleichzeitig ist es eine gute Gelegenheit, die Öffentlichkeit zu informieren und einen Beitrag zu einer klaren Kommunikation über das weitere Vorgehen zu leisten.
Rede im Landtag - Es ist richtig, dass wir heute im Landtag die epidemische Notlage für Schleswig-Holstein feststellen, um den Handlungsrahmen für rechtssichere Maßnahmen der Landesregierung zu erweitern. Und auch, dass wir uns endlich geeinigt haben, eine entsprechende Regelung für die Durchführung von digitalen Parteitagen zu vereinbaren. Ein Beschluss, den wir schon im Dezember gerne gehabt hätten.
Aus heutiger Sicht wäre eine Schließung der Diskotheken schon vor den Feiertagen richtig gewesen. Unser Ziel muss es sein, die Belastung der Krankenhäuser zu minimieren und die Menschen zu schützen, die nicht geimpft werden können.
Rede im Landtag - Wir impfen, impfen, impfen. Wir setzen 3G im ÖPNV um. Wir machen 2G im Einzelhandel und Gastronomie, 2G plus in Hotellerie, Bars und Diskotheken. Es muss wieder mehr Maske getragen werden und Ungeimpfte dürfen sich nur noch mit zwei weiteren Personen treffen. Das sind harte Schritte, aber sie sind nötig, damit uns die Welle nicht komplett überrollt.
Rede im Landtag - Gesundheitsfachberufe helfen dabei, dass Menschen ein möglichst gesundes Leben führen können. Und das ist nicht nur im Privaten gut, sondern auch für das Arbeitsleben. Das ist für jede*n einzelne*n schön und auch für das Funktionieren unserer Gesellschaft wichtig.
Für mich ist es auch eine Frage des Respekts und der Solidarität mit den Mitarbeitenden auf den Intensivstationen und in den Kliniken, sich impfen zu lassen. Seit fast zwei Jahren arbeiten sie bis zur Erschöpfung und versuchen jeden Tag das Leben anderer Menschen zu retten.
Auch in Schleswig-Holstein sind wir noch nicht am Ziel der vom Robert-Koch-Institut empfohlenen Impfquote von 85 Prozent angekommen. Es ist wichtig, dass bei uns im Land und in den anderen Bundesländern die Impflücke geschlossen wird.
Durch die Frauenmilchbanken ist es möglich, mit gespendeter Milch die Gesundheit der Neu- und Frühgeborenen zu fördern. Das ist eine großartige Initiative, die wir Grüne sehr gerne unterstützt haben.