Rede im Landtag - Viele Opfer der Kinderkuren leiden noch heute an deren Folgen. Dass die Betroffenen traumatisiert sind, ist deshalb nicht verwunderlich. Dass sie sich eine Aufarbeitung wünschen, ist richtig und nachvollziehbar. Erlittene Traumata und langfristige Schädigungen müssen anerkannt und ausgeglichen werden.
Rede im Landtag - Die Pflegekammer ist kein Allheilmittel. Sie kann uns allerdings wichtige Informationen liefern. Der erste Bericht der Pflegekammer Schleswig-Holstein gibt uns erstmals einen Überblick über die demografische Situation bei den Pflegekräften selbst. Die ist ein klarer Handlungsauftrag an uns alle, die Situation der Pflegenden stärker in den Blick zu nehmen.
Rede im Landtag - Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels wird das Problem in der Pflege in den nächsten Jahren sogar noch zunehmen, deswegen sind wir alle klug beraten, alles zu tun, was wir können, um zu einer Verbesserung der extrem angespannten Situation zu kommen.
Rede im Landtag - Erwerbstätige verbringen den Großteil ihres Tages auf der Arbeit und mit ihrer Arbeit. Wenn es dort grundsätzlich zu Gefährdungen der Gesundheit kommt, ist das ganze Leben davon berührt – auch der Privatbereich. Insofern kommt der Sicherung guter Arbeitsbedingungen und des Gesundheitsschutzes am Arbeitsplatz eine besondere Bedeutung zu.
Die vielen Unterschriften, die heute übergeben wurden, und die persönlichen Worte der Beschäftigten über die aktuelle Lage am UKSH nehmen wir sehr ernst.
Heute hat sich wieder einmal bestätigt, dass unsere Forderung nach einer lückenlosen Aufklärung goldrichtig war. Der Zwischenbericht, welcher heute vorgestellt wurde, hat schockierende Einzelheiten über die Medikamentenversuche zu Tage gebracht.
Für uns Grüne steht fest, dass die Pflegeberufereform ein Schritt in die richtige Richtung ist, aber keinesfalls ein Wundermittel gegen den Fachkräftemangel in der Pflege.
Das DRG System muss abgeschafft werden. Wir brauchen eine moderne Struktur mit ausreichenden finanziellen Mitteln. Kinderstationen werden durch andere Stationen quer finanziert. Kommt ein Krankenhaus nachhaltig in finanzielle Bedrängnis, werden zuerst die Stationen geschlossen, die nicht kostendeckend arbeiten. Das sind nicht selten die Pädiatrie oder die Geburtshilfe. Das darf so nicht weiter gehen!
Rede im Landtag - In der ambulanten und in der stationären Behandlung von Kindern und Jugendlichen muss es ein ausreichendes und qualifiziertes Angebot geben. Und es macht Sinn, gerade in diesem Bereich für eine bessere Vernetzung und Kooperation zwischen dem ambulanten, tagesklinischen und dem stationären Sektor zu sorgen. Gesetzliche und finanzielle Hindernisse müssen aus dem Weg geräumt werden.
Das Land ist eingesprungen und bringt einen erheblichen Betrag in Höhe von drei Millionen Euro auf. Es ist gut, dass die Menschen in der Pflege 2021 die Möglichkeit erhalten, selbst zu entscheiden, ob sie durch eine Kammer vertreten werden wollen oder nicht. Klar ist, dass die Pflegenden einen starken gesellschaftlichen Rückhalt und eine starke Stimme, die ihre Anliegen vorbringt, brauchen.