Aus medizinischer Sicht zählt bei einem Schlaganfall jede Minute. Je früher die Diagnose gestellt wird, desto besser ist die Prognose für den Patienten. Die aktuelle Situation ist eine Zumutung.
Der Investitionsstau für die Krankenhäuser in Schleswig-Holstein ist riesig: Wir schieben einen Investitionsstau von 554 Millionen Euro wie eine Bugwelle vor uns her. Unser Ziel ist diesen Investitionsstau Schritt für Schritt abzubauen.
Es ist eine Zeit des Neuanfangs für das Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH). Ende 2014 konnte die bauliche Sanierung beginnen. Dadurch wird das Krankenhaus effizienter und die medizinische Versorgung besser.
Die Freie Wohlfahrtspflege ist eine zentrale Säule unseres Sozialstaates. Sie fasst alle Dienste und Einrichtungen zusammen, die sich in freigemeinnütziger Trägerschaft befinden und im sozialen Bereich sowie im Gesundheitswesen tätig sind.
Eine breite parlamentarische Mehrheit bekennt sich mit dem heutigen Beschluss zur Übernahme der Schulden des UKSH durch das Land. Der Beschluss ist die Grundlage für eine vorausschauende Finanzplanung und schafft eine sichere Perspektive für das Personal.
Ärztinnen und Ärzte müssen angemessen für ihre Arbeit bezahlt werden. Das gilt für Ärztinnen und Ärzte im Krankenhaus genauso wie für die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte. Wir sprechen heute über die GOÄ, die Gebührenordnung für Ärztinnen und Ärzte. Hierbei geht es um die Behandlung von PrivatpatientInnen.
Dieser Herausforderung stellt sich die Küstenkoalition. Im Jahr 2013 erhielten in Schleswig-Holstein fast 90.000 Schleswig-HolsteinerInnen Leistungen aus der Pflegeversicherung. In wenigen Jahren werden es 130.000 sein. Das ist eine Zunahme um fast 50 Prozent. Wenn wir wollen, dass Pflegebedürftige nicht von Pflegerobotern, sondern von guten Pflegekräften gepflegt werden, dann muss gehandelt werden. Und wir handeln.
Das Krankenhausstrukturgesetz wurde durch die Eckpunkte der Bund-Länder-Arbeitsgruppe deutlich verbessert und daran haben sie, Frau Ministerin, einen wichtigen Anteil und einen guten Job gemacht.
Beim Umgang mit HIV und Aids bleibt noch viel zu tun - auch bei uns in Schleswig-Holstein. Die Zahl der Neuinfektionen ist erfreulicherweise rückläufig. Das liegt auch an der engagierten Arbeit der Aids-Hilfen mit ihren haupt-und ehrenamtlichen MitarbeiterInnen und der Arbeit der Landeszentrale für Gesundheitsförderung.