Es bedarf weiterhin intensiver Anstrengungen in der Präventionsarbeit und bei der Beratung und Begleitung Betroffener. Es gibt keinen Anlass für Entwarnung. Unwissenheit und Vorurteile sind noch immer weit verbreitet.
Wir freuen uns, dass die Verhandlungen zur Eingliederungshilfe zu einem guten Ergebnis geführt haben. Im Mittelpunkt stehen diejenigen, um die es geht: Menschen mit Behinderung in Schleswig-Holstein.
Pflege ist die soziale Herausforderung der Zukunft. Die Zahl der Pflegebedürftigen wird in den kommenden Jahren weiter steigen. Deshalb brauchen wir viele motivierte und gut ausgebildete Pflegekräfte.
Die gesundheitspolitische Sprecherin der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, Marret Bohn, sagt:
„Seit Jahren fordern GesundheitsexpertInnen den Abbau der starren Grenzen zwischen ambulanter und stationärer Versorgung. Krankenhäuser haben es in strukturschwachen Regionen schwer, den Praxen gehen die ÄrztInnen aus. Es macht keinen Sinn, wenn sie sich gegenseitig Konkurrenz machen: Zusammen sind sie stärker.
Das Zukunftsmodell Brunsbüttel" setzt genau auf diese Zusammenarbeit und das unter einem Dach.
Zur baulichen Sanierung des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein (UKSH) und der heutigen Vertragsunterzeichnung zwischen UKSH und Bieterkonsortium sagt die Fraktionsvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen, Eka von Kalben:
Die Entscheidung des Sozialministeriums mag manchem nicht gefallen, aber sie ist heute gut begründet worden. Alle gestellten Fragen wurden vom Ministerium ausführlich beantwortet.
Es ist unbestritten, dass die Kliniken viel zu lange von der Politik vernachlässigt wurden. Aber es macht wirklich keinen Sinn, bei jeder politischen Aufgabe...
Es ist gut, dass das UKSH zum Flächentarifvertrag zurückkehrt. Die Küstenkoalition steht für gute Arbeit und will die Tarifbindung stärken, dazu gehört auch die Verbindlichkeit von Flächentarifverträgen.
Der Schleswig-Holsteinische Landtag hat den Sana-Konzern heute einstimmig aufgefordert, die Geburtshilfe in Oldenburg nicht zum 1. August 2014 zu schließen. Die Sicherheit von Mutter und Kind hat für uns höchste Priorität. Der Ball liegt jetzt beim Sana-Konzern.