Rede im Landtag - Impfen ist ein zentraler Baustein für die erfolgreiche Bekämpfung der Corona-Pandemie. Die Eindämmung der Kinderlähmung und das Ausmerzen der Pocken haben wir einer konsequenten Impfstrategie zu verdanken. Ich gehe davon aus, dass sich viele Menschen impfen lassen möchten. Es wird nicht sofort für alle eine Impfdosis zur Verfügung stehen. Als Ärztin rate ich sehr zum Impfen. Impfungen können viele Menschenleben retten.
Rede im Landtag - Die Maßnahmen, auf die sich Bund und Länder nun geeinigt haben, sind richtig und verhältnismäßig. Ich möchte aber deutlich darauf hinweisen: Es gibt nicht den einen richtigen Weg.
Der Beschluss des Bundes und der Länder ist eine gute Grundlage für den Umgang mit der Pandemie in den nächsten Wochen: einheitliche Kriterien, aber die Möglichkeit je nach Pandemiegeschehen davon abzuweichen.
Es ist eine gute Nachricht, dass in Kürze wahrscheinlich zwei wirksame Impfstoffe zur Verfügung stehen werden. Darauf müssen wir uns gut vorbereiten. Schleswig-Holstein handelt.
Intensivbetten zu zählen ist gut. Wir müssen aber auch das Personal auf den Intensivstationen stärker in den Blick nehmen. Das gilt für Ärzt*innen ebenso wie für das Pflegepersonal. In den Laboren und in den Gesundheitsämtern sind Fachkräfte eine zentrale Größe. Sie arbeiten am Limit und sind zu stark belastet.
Rede im Landtag - Mit dem Beschluss zum Nachtragshaushalt gehen wir einen enormen Schritt, um die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona Pandemie abzufedern.
Rede im Landtag - Was klar ist: Der Impfstoff muss sicher sein! Einen Abbruch in Phase drei der Entwicklung, wie es in Russland passiert ist, wird es bei uns in Deutschland nicht geben.
Rede im Landtag - In der Pflegepolitik rennen wir heute den falschen oder fehlenden Entscheidungen von gestern und vorgestern hinterher. Die Pflege ist in unserer Gesellschaft selbst zum Pflegefall geworden.