Finanzielle Förderung für Feuerwehr und Friesenstiftung

Zum heutigen Beschluss des Finanzausschusses, die Feuerwehren und die Friesenstiftung zusätzlich mit einem Teil der Einnahmen aus der Glücksspielabgabe zu finanzieren erklärt die feuerwehrpolitische Sprecherin der Landtagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen, Ines Strehlau:

Wir begrüßen die Entscheidung, einen Teil der durch die Glücksspielabgabe generierten Einnahmen den Feuerwehren und der friesischen Minderheit zur Verfügung zu stellen.

Der Mitgliederschwund bei den Feuerwehren ist gerade im ländlichen Raum ein eklatantes Problem, das in naher Zukunft die Sicherheit der Bewohner kleiner Orte gefährden könnte. Mit dieser finanziellen Unterstützung stärken wir die Jugendarbeit der Feuerwehren und wirken dem Mitgliederschwund entgegen.

Die Förderung der Friesenstiftung sehen wir als wichtiges Element an, den in der Landesverfassung verankerten Minderheitenstatus finanziell zu unterstützen und so mit Leben zu füllen. Die mit diesen Mitteln finanzierten Projekte werden dafür sorgen, dass die friesische Sprach-, Kultur- und Jugendarbeit einen positiven Anschub erhält und dauerhafte Effekte erzielen kann.

Schleswig-Holsteins ländlicher Raum wurde in den vergangen Jahren lediglich auf die Landwirtschaft reduziert, die gesellschaftlichen und kulturellen Bedürfnisse nahezu gänzlich ausgeblendet. Die nun frei gewordenen Finanzmittel für die friesische Minderheit und die Feuerwehren werden auch dem gesellschaftlichen Zusammenhalt und der Lebensqualität im ländlichen Raum langfristig zu Gute kommen.

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