Eine Demokratie der Menschenrechte muss sich gegen die Feinde von Rechtsaußen wehren!

Zum heutigen Besuch von Beatrix von Storch, Kandidatin auf der Europaliste der AfD, in Ostholstein und dem morgigen in Schleswig sagt der stellvertretende Vorsitzende der Landtagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen, Rasmus Andresen:

Viele haben die Gefährlichkeit der AfD lange unterschätzt. Dabei ist klar, mit ihrer unsäglichen Allianz aus Biedermeiern und Brandstiftern fischt sie nicht nur Stimmen am rechten Recht, sie äußert sich auch mit klar rechten Positionen. Aus der Ablehnung Europas, aus Islamfeindlichkeit, Rassismus und gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit sowie ultrakonservativer Wertepolitik entsteht eine hochexplosive Mischung, frei unter dem Motto „Man wird ja noch mal sagen dürfen!“

Die AfD probiert, sich als deutscher Ausgabe der ultrakonservativen Teaparty-Bewegung zu etablieren. Sie illustriert auf beunruhigende Weise, wie weit rechte Positionen im gehobenen Bürgertum bis weit in die Mitte der Gesellschaft vorgedrungen sind und in Beatrix von Storch haben sie die „ideale“ Verkörperung gefunden. Sie steht an der Speerspitze einer Organisation, die sich gegen die „ungeordnete Zuwanderung in unsere Sozialsysteme ausspricht“ und deren Familienbild nur Platz für die heterosexuelle Alleinverdienerfamilie lässt.

Den Einzug in den Bundestag hat die AfD nur knapp versäumt, die Umfragen sagen momentan den sicheren Einzug in das Europaparlament voraus. Eine Demokratie der Menschenrechte muss sich gegen die Feinde von Rechtsaußen wehren!

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