Inhumane Vorschläge

Zum Beschluss der CDU-Landtagsfraktion zu Transitzonen sagt die Fraktionsvorsitzende und flüchtlingspolitische Sprecherin der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, Eka von Kalben:

Die CDU-Landtagfraktion schließt sich nun leider auch den unsinnigen Forderungen ihres Landesvorsitzenden und der Bundesunion an und fordert Transitzonen, bevor irgendjemand erklären kann, wie das funktionieren soll.

Wir Grüne können uns keine Lager vorstellen, in denen Flüchtlinge interniert werden. Und freiwillig werden die Menschen in solchen Masseneinrichtungen sicher nicht bleiben.

Wir wollen keine Zäune oder Mauern, die um unser Land gezogen werden und von tausenden Menschen kontrolliert werden müssen. Und das wäre nötig, wenn man Flüchtlinge in ein Transitlager lotsen will.

Das sind inhumane Vorschläge, die den Schleppern in die Hände spielen und die dafür sorgen, dass die Ressourcen nicht dort zur Verfügung stehen, wo sie gebraucht werden: Beim Ausbau der Erstaufnahme und der Beschleunigung der Verfahren. Die CDU-Landtagsfraktion bleibt die Erklärung schuldig, warum ein Antrag in einer Transitzone schneller bearbeitet werden könnte als in Passau oder Neumünster.

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