Zur Pressekonferenz zur Integration von Geflüchteten sagt die Fraktionsvorsitzende und flüchtlingspolitische Sprecherin der Landtagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, Eka von Kalben:
In 2015 sind 50.000 Menschen nach Schleswig-Holstein gekommen – eine echte Herausforderung. Diese konnten wir nur bewältigen, weil viele Menschen sich ehrenamtlich engagiert haben und auch die Kommunen beherzt angepackt haben. Die Aussagen von VertreterInnen dieser beiden Gruppen heute zeigen uns, dass wir den Blick nach vorne richten müssen. Und vorne ist dort, wo Integration gelingt!
Teil einer funktionierenden Integration ist auch, dass Geflüchtete ein soweit wie möglich selbstbestimmtes Leben führen können. Geplante Wohnortzuweisungen dürfen deshalb nicht zu Integrationshürden werden.
Auf unserem letzten Parteitag haben wir Grüne einen umfassenden Antrag beschlossen, der beschreibt, wie Integration gelingen kann. Es ist eine Mammutaufgabe für alle - aber eine, für die sich die Arbeit lohnt!
Zur Einigung der Koalition in Berlin sei ergänzt: Wer Integrationspflicht anmahnt, muss auch Integrationsangebote finanzieren. Alles andere ist leeres Gebölk.
Unseren Parteitagsbeschluss finden Sie unter:
http://sh-gruene-partei.de/thema/migration-und-flucht/flucht-nach-vorn-integration-ist-alternativlos
Fraktion SH



