Soziales & Gleichstellung

Soziales, Frauen, Geichstellung & Inklusion

Unser Leitbild von einem solidarischen Schleswig-Holstein beruht zum einen auf der Überzeugung, dass jeder Mensch die Chance bekommt, selbstbestimmt zu leben. Zum anderen braucht es ein Engagement jedes einzelnen, das nicht zuerst nach dem Eigennutz schielt. Es braucht eine öffentliche Hand, die dafür sorgt, dass niemand alleine gelassen wird. Weil wir von diesem Leitbild überzeugt sind, wollen wir Strukturen, in denen Ehrenamt, Engagement und Hilfe gefördert und entwickelt werden. Statt Entmündigung, Drangsalierung und staatlichem Misstrauen wollen wir eine vielfältige Unterstützungsstruktur.

Thema: 

Teilhabestärkungsgesetz: Gleichberechtigung ist nicht verhandelbar

Rede im Landtag - Das Recht auf Teilhabe am Leben ist ein Menschenrecht. Wer aufgrund seiner Behinderungen nicht ohne Unterstützung teilhaben kann, hat Anspruch auf die erforderliche Hilfe. Das ist der Kern der UN-Behindertenrechtskonvention. Und das ist das Kernanliegen der Eingliederungshilfe. Der Anspruch auf Teilhabe gilt für alle Bereiche des Lebens. Für uns Grüne steht fest: Menschen mit Behinderungen haben die gleichen Rechte wie alle anderen auch. Das ist nicht verhandelbar.

Kinderrechte: Wir geben Kindern eine starke Stimme

Rede im Landtag - Unser Grundgesetz legt die Grundfesten unseres gesellschaftlichen Zusammenlebens fest. Deshalb gibt es keinen geeigneteren Ort als das Grundgesetz, um die Rechte von Kindern zu manifestieren. Sie sind es, die später als mündige Mitglieder unserer Gesellschaft demokratische Errungenschaften bewahren und verteidigen sollen. Schleswig-Holstein sendet ein gutes Signal an den Bund, sich mit dem geeinten Antrag für die Rechte von Kindern einzusetzen.

Inklusion funktioniert nicht zum Nulltarif

Die Verankerung der Themen Heterogenität und Inklusion in den Curricula aller Lehramtsstudiengänge, die Aufstockung der Studienplätze im Bereich Sonderpädagogik an der Europa-Universität Flensburg, die Schaffung von zusätzlichen Stellen für Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst und die Einstellung von zusätzlichen Sonderpädagogen – all das zeigt, dass wir bereits einen signifikanten Schritt gemacht haben, um die Inklusion qualitativ zu verbessern.

Für Minijobs muss es eine Sozialversicherungspflicht geben

Der Report macht deutlich, wie unsicher und schlecht entlohnt Minijobs noch immer sind und dass gerade Minijobber*innen von Altersarmut betroffen sind, da sie keine Abgaben zahlen.

Vor allem Frauen sind von den Arbeitsmarktrisiken betroffen und machen den Großteil der Minijob-Beschäftigten aus. Wir Grüne unterstützen daher die Forderung nach mehr Kontrollen durch den Zoll und weitere Behörden, um solche Missstände aufzuklären.

Rückenwind für die Inklusion in Schleswig-Holstein

Mit einer Vielzahl an Aktivitäten und Anregungen bringen Ulrich Hase und sein Team die Inklusion im Land voran. Mit konkreter Hilfe im Einzelfall, Fachveranstaltungen, regionalen Besuchen und der Mitarbeit in Arbeitskreisen, Gremien, im Land und in den Kommunen werden die unterstützt, die im Alltag Mühe haben, an der Gesellschaft teilzuhaben und gleichwertige Lebensbedingungen anzustreben. Dies gibt der Inklusion in Schleswig-Holstein Rückenwind. Schleswig-Holstein wird damit ein Stück bunter und lebenswerter.

Ehrenamt ist eine Win-win-Situation

Ohne Ehrenamt würde in unserer Gesellschaft wenig funktionieren. Freiwilliges Bürgerschaftliches Engagement schließt Lücken im sozialen Netz, Ehrenamt unterstützt dort, wo der Staat nicht hinkommt – oder will. Ehrenamt ist eine Win-win-Situation – beide Seiten profitieren. Wer sich freiwillig und ehrenamtlich engagiert, bekommt dafür keinen Lohn – das ist ok. Aber die Ehrenamtler*innen sollten kein eigenes Geld oben drauf legen müssen.

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