Soziales & Gleichstellung

Soziales, Frauen, Geichstellung & Inklusion

Unser Leitbild von einem solidarischen Schleswig-Holstein beruht zum einen auf der Überzeugung, dass jeder Mensch die Chance bekommt, selbstbestimmt zu leben. Zum anderen braucht es ein Engagement jedes einzelnen, das nicht zuerst nach dem Eigennutz schielt. Es braucht eine öffentliche Hand, die dafür sorgt, dass niemand alleine gelassen wird. Weil wir von diesem Leitbild überzeugt sind, wollen wir Strukturen, in denen Ehrenamt, Engagement und Hilfe gefördert und entwickelt werden. Statt Entmündigung, Drangsalierung und staatlichem Misstrauen wollen wir eine vielfältige Unterstützungsstruktur.

Thema: 

Die Opferperspektive im Fokus

Zu lange hatten die Strategien gegen Rechtsextremismus im Wesentlichen die Täter*innen im Fokus. Die Szene zu beobachten und gegen sie vorzugehen bleibt wichtig, die Opferperspektive muss aber immer stärker in unsere Strategien gegen Rechtsextremismus einfließen. Auch das ist eine Lehre aus dem NSU.

Von Antifeministen lassen wir uns nichts sagen

Wir haben eine Verfassung, ein Grundgesetz und da steht: „Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin.“ Da steht nicht, der Staat schafft Instrumente zur Sicherung von Gleichberechtigung und der Beseitigung bestehender Nachteile ab, initiiert durch antifeministische Parteien.

Für Inklusion ist Arbeit und Beschäftigung ein wichtiger Baustein

Der Weg zur Inklusion ist ein weiter Weg, das wissen wir alle. Wenn der Inklusion Steine im Weg liegen, ist es gut, wenn wir diese Steine gemeinsam aus dem Weg räumen. Für Inklusion, für soziale Teilhabe ist Arbeit und Beschäftigung ein wichtiger Baustein. Gerade für Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen gilt dies ganz besonders. Für sie sind Tagesstruktur, soziale Anerkennung und Anerkennung sehr wichtig.

Upskirting ist abstoßend und frauenfeindlich

Rede im Landtag - Der Sachverhalt, um den es geht, ist durch meine Vorrednerinnen ziemlich klar geworden: Die Tatsache, dass man bislang ungestraft davonkommt, wenn man Menschen, vornehmlich Frauen, unter den Rock filmt oder fotografiert, ist nicht tragbar. Meine Kollegin Katja Rathje-Hoffman kam zu Anita Klahn und mir und hat uns auf das Thema aufmerksam gemacht und ich bin froh darüber. Es herrschte sofort Einigkeit, dass wir da was machen müssen.

Kinder in Pflegefamilien und Heimen müssen ihr selbstverdientes Geld behalten dürfen

Rede im Landtag - Lebt man in einem Heim oder einer Pflegefamilie, gehen sofort 75 Prozent, also drei Viertel des Einkommens, an das Jugendamt. Das ist nicht gerecht. Damit refinanziert der Kostenträger der Jugendhilfe seine Leistungsausgaben. Zugespitzt könnte man sagen, dass man als Pflegekind seine eigenen Pflegeeltern finanziert. Wir Grüne halten das für falsch.

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