Zu der Berichterstattung über den Rollback der Union, sich in den Wahlkämpfen im kommenden Jahr für ein traditionelles Familienbild einzusetzen, sagt der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, Rasmus Andresen:
Die Gesellschaft ist bunter und offener als die verstaubte CDU. Aus Angst davor, konservative WählerInnen zu verlieren, verhärtet die CDU ihre ablehnende Haltung gegenüber Homo-, Bi-, Transsexuellen und auch Alleinerziehenden.
Homosexuelle Jugendliche, die sich aus Angst vor Mobbing und fehlender Akzeptanz nicht trauen, ihre Sexualität offen auszuleben, werden durch kurzsichtige Wahlkampfstrategien der Union entmutigt. Die schleswig-holsteinische Union muss zeigen, wie sie zur sexuellen Vielfalt und gleichen Rechten steht.
Während die CDU-Landtagsfraktion ihre Positionen zaghaft modernisiert, bekämpft Landeschef und Spitzenkandidat Ingbert Liebing durch sein Abstimmungsverhalten im Bundestag alle Initiativen für rechtliche Gleichstellung oder den Kampf gegen Homophobie.
Äußerungen von einem CDU-Kommunalpolitiker, der Homosexualität mit Suchtkranken gleichsetzt, werden totgeschwiegen. Wir erwarten eine klare Distanzierung der schleswig-holsteinischen Union von den Plänen ihrer Bundespartei.
Fraktion SH


