Länder müssen beim Armuts- und Reichtumsbericht nachlegen

Zum Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung, den das Kabinett am Mittwoch beschließen will, sagt der finanzpolitischer Sprecher der Landtagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen, Rasmus Andresen, und die sozialpolitische Sprecherin, Marret Bohn:

Die Diskussion um den Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung ist zur traurigen Farce verkommen. Es ist jetzt an der Zeit, dass die Länder die Lücke schließen, die die Bundesregierung hinterlassen hat.

Eine gemeinsamer norddeutscher Armuts- und Reichtumsbericht, der ehrlich auf die regionalen Unterschiede aufmerksam macht und die gravierenden Einkommensdifferenzen thematisiert, unterstützen wir.

Unsere Koalition steht für eine gerechtere Einkommensverteilung. Wir werden deshalb das Steuersystem durch eine stärkere Belastung der höheren Einkommen und Erbschaften reformieren und einen Armuts- und Reichtumsbericht für Schleswig-Holstein vorlegen.

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