Die Verankerung der Themen Heterogenität und Inklusion in den Curricula aller Lehramtsstudiengänge, die Aufstockung der Studienplätze im Bereich Sonderpädagogik an der Europa-Universität Flensburg, die Schaffung von zusätzlichen Stellen für Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst und die Einstellung von zusätzlichen Sonderpädagogen – all das zeigt, dass wir bereits einen signifikanten Schritt gemacht haben, um die Inklusion qualitativ zu verbessern.
Der Report macht deutlich, wie unsicher und schlecht entlohnt Minijobs noch immer sind und dass gerade Minijobber*innen von Altersarmut betroffen sind, da sie keine Abgaben zahlen.
Vor allem Frauen sind von den Arbeitsmarktrisiken betroffen und machen den Großteil der Minijob-Beschäftigten aus. Wir Grüne unterstützen daher die Forderung nach mehr Kontrollen durch den Zoll und weitere Behörden, um solche Missstände aufzuklären.
Mit einer Vielzahl an Aktivitäten und Anregungen bringen Ulrich Hase und sein Team die Inklusion im Land voran. Mit konkreter Hilfe im Einzelfall, Fachveranstaltungen, regionalen Besuchen und der Mitarbeit in Arbeitskreisen, Gremien, im Land und in den Kommunen werden die unterstützt, die im Alltag Mühe haben, an der Gesellschaft teilzuhaben und gleichwertige Lebensbedingungen anzustreben. Dies gibt der Inklusion in Schleswig-Holstein Rückenwind. Schleswig-Holstein wird damit ein Stück bunter und lebenswerter.
Das Urteil macht deutlich, dass Gleichstellung nicht vor privatrechtlich organisierten Gesellschaften Halt macht. Wenn von öffentlicher Hand Gremien zu besetzen sind, dann gilt das Gleichstellungsgesetz – ohne Wenn und Aber.
Ohne Ehrenamt würde in unserer Gesellschaft wenig funktionieren. Freiwilliges Bürgerschaftliches Engagement schließt Lücken im sozialen Netz, Ehrenamt unterstützt dort, wo der Staat nicht hinkommt – oder will. Ehrenamt ist eine Win-win-Situation – beide Seiten profitieren. Wer sich freiwillig und ehrenamtlich engagiert, bekommt dafür keinen Lohn – das ist ok. Aber die Ehrenamtler*innen sollten kein eigenes Geld oben drauf legen müssen.
Für die Grünen in Schleswig-Holstein ist die Politik für Menschen mit Behinderung ein besonderes Anliegen und ein wichtiger Grundpfeiler moderner Gesellschaftspolitik.
Hier im deutsch-dänischen Grenzraum haben wir ein friedliches, fruchtbares und vielfältiges Miteinander verwirklicht. In anderen Regionen Europas herrschen weniger paradiesische Zustände. Die Europäische Union muss deshalb endlich Verantwortung für den Schutz von Minderheiten übernehmen und darf dies nicht nur den Mitgliedsstaaten oder dem Europarat überlassen.
Rede im Landtag - Wir wollen, dass es mehr Plätze in den Frauenhäusern gibt, damit Frauen nicht abgewiesen werden und in ihre gewalttäigen Partnerschaften zurückkehren müssen. Mit dem Sonderprogramm Sanierung von Frauenhäusern in Höhe von drei Millionen Euro, so wie im Koalitionsvertrag vereinbart, ist ein erster Schritt gegangen, um den Mangel an Schutzräumen für Frauen zu beheben.
Rede im Landtag - Die Bürgerbeauftragte für soziale Angelegenheiten hat ihren Tätigkeitsbericht für das Jahr 2016 vorgelegt. Sie spricht klare Wort und sie über Kritik. Das ist gut so. Sie will aber ebenso Brücken bauen zwischen Menschen und Behörden. Wir Grüne unterstützen die unverzichtbare Arbeit der Bürgerbeauftragten sehr gerne.
Rede im Landtag - Die Gründe für Obdachlosigkeit sind vielschichtig, genauso wie die Menschen, die darin hineinfallen. Die Rückkehr in ein normales Leben mit festem Wohnsitz ist extrem schwer. Alleine ist dieser Weg kaum zu bewältigen. Halten wir fest, dass nicht nur eine ausreichende Versorgung, sondern auch Solidarität und vor allem Respekt nötig sind, um Menschen ohne festen Wohnsitz den Weg zurück ins normale Leben zu ermöglichen.