Kinder und Jugendliche, die in stationären Jugendhilfeeinrichtungen leben, haben seit einem Jahr eine Anlaufstelle, die sie in ihren Anliegen unterstützt. Wenn nicht alles rund läuft, ist ein offenes Ohr wichtig.
Uns Grünen ist es wichtig, dass wir bei der Inklusion vorankommen. Am Ende zählen das Ergebnis und der gemeinsame Weg. Den wollen wir gemeinsam zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention weitergehen.
Es braucht einen langen Atem und ein ganzes Maßnahmenbündel, um Altersarmut in Zukunft entgegen zu wirken. Vor allem dürfen Lösungen für die schon heute betroffenen Menschen nicht vergessen werden.
Die Vorfälle im Friesenhof haben deutlich gemacht: Kinder und Jugendliche müssen vor solchen Einrichtungen geschützt werden. Pädagogische Konzepte, die auf Druck und Zwang begründet sind, lehnen wir ab. Das, was wir über die Vorkommnisse im Friesenhof gehört haben, ist unfassbar und darf sich nie wiederholen.
Alle Kinder und alle Jugendliche, die Hilfe und Unterstützung benötigen, müssen diese auch bekommen. Die Vorkommnisse in den Einrichtungen des Friesenhofs haben uns deutlich vor Augen geführt, dass Schutz und Hilfe leider nicht immer gesichert sind. Die Küstenkoalition hat Konsequenzen aus den Vorkommnissen im „Friesenhof“ gezogen und gehandelt.
40 Prozent der Menschen geben an, dass sie ein Problem damit hätten, wenn ihr eigenes Kind homosexuell wäre. 38 Prozent empfinden es als unangenehm, wenn sich homosexuelle Männer küssen. Die Zahlen zeigen, dass wir von einem diskriminierungsfreien Land noch weit entfernt sind.
Die Entscheidung des Verwaltungsgerichts ist eine gute Nachricht und bestätigt unsere Einschätzung. Die Forderung der tatsächlichen rechtlichen Gleichstellung von Frauen und Männern ist in Artikel 9 unserer Landesverfassung verankert. Und auch das Grundgesetz findet klare Worte zur Gleichstellung.