Es gilt das gesprochene Wort!
TOP 28 – Unverzügliche Freigabe der Mittel für die Katzenkastration
Dazu sagt der tierschutzpolitische Sprecher von Bündnis 90/Die Grünen, Detlef Matthiessen:
Der Landtag hat sich bereits mehrfach mit dem Thema Katzenkastration beschäftigt.
Der Landtag hat als Haushaltsgesetzgeber mit der Regierungsmehrheit beträchtliche Mittel dafür bereitgestellt. Im Einzelplan 13 Seite 144 steht: Katzenkastration 200 Tausend Euro
Mehr steht da nicht.
Da steht nicht „Geben Sie es sofort aus“.
Da steht nicht „Geben Sie es für zwei Kampagnen aus“.
Nach der Pilotphase hat das Ministerium eine Evaluierung vorgenommen. Es gibt ein Expertengremium, das hat einstimmig – ich wiederhole – einstimmig empfohlen:
- Eine Aktion im Herbst.
- Konzentration auf wilde und gefährdete Katzen.
- Entfernung der Keimdrüsen sowohl bei weiblichen als auch männlichen Tieren, also Katzen und Kater
Warum die Piraten sich hier zu Oberexperten aufschwingen und alles besser wissen, mag die geneigte TierschützerIn fragen, die uns gerade bei Parla-TV zuschaut.
Ich vermute, das ist der Griff nach dem Strohhalm der in den Umfragen absaufenden Piraten. Die Piraten wollen die Botschaft senden: Ohne uns kein Tierschutz in Schleswig-Holstein. Das ist natürlich falsch. Der Tierschutz ist bei der Koalition in den besten Händen.
Bei dieser Gelegenheit möchte ich auch meinen Dank aussprechen an die vielen Menschen, die sich ehrenamtlich im Tierschutz engagieren, und Dank auch all denen, die mit Spenden, teilweise sehr hohen Spenden, die Kastrationsaktionen unterstützen.
Die Frage bzw. Forderung, wie die Mittel eingesetzt werden, gehört nicht ins Plenum sondern ist typische Ausschussarbeit. Daher ist mein Beitrag hier im hohen Hause an dieser Stelle auch schon zu Ende.
Fraktion SH


