Zur heute erfolgten Genehmigung des Programms für den ländlichen Raum in Schleswig-Holstein durch die EU-Kommission, sagt der Sprecher der Landtagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen für ländliche Räume, Bernd Voß:
Es ist gut, dass jetzt mit der Genehmigung des Programms Planungssicherheit für alle Akteure besteht. Die Landesregierung hat mit diesem Programm die richtigen Schwerpunkte gesetzt. Mit dieser Förderperiode werden erstmalig auch Mittel für Investitionen in die Bildungsversorgung, etwa für Kitas und kleine Grundschulen, im ländlichen Raum bereitgestellt. Die AktivRegionen bleiben ein Schwerpunkt der ländlichen Entwicklung. Den Akteuren vor Ort kommt somit weiter eine Schlüsselrolle bei der Entwicklung innovativer Projekte und Konzepte in ihren Regionen zu. Der besonderen Bedeutung des Hochwasserschutzes und der Folgen von extremem Niederschlag für das Land, wird mit diesem Programm ebenfalls Rechnung getragen. Sowohl im Küstenbereich als auch im Binnenland.
Dazu ergänzt die umweltpolitische Sprecherin der Fraktion, Marlies Fritzen:
Die Mittel für Vertragsnaturschutz, Agrarumweltmaßnahmen und Ökolandbau wurden erheblich aufgestockt, das ist gut so. In die Zukunft gedacht müssen wir aber davon loskommen, dass solche Maßnahmen als Reparaturbetrieb die Verluste an natürlicher Vielfalt nur unvollständig ausgleichen, die an andere Stelle verursacht werden. Wir brauchen einen tatsächlichen, langfristig wirkenden Ausgleich für Naturnutzung. Das bedeutet langfristig eine Umsteuerung der gesamten Agrarförderung orientiert an echter Leistung für einen schonenden Umgang mit der Natur.
Fraktion SH



