Vielfalt der Arten gibt es nur bei Vielfalt der Landschaft

Artenschutz darf keine Leerformel bleiben.

Zum heute vom Umweltminister vorgestellten ,,Jagd- und Artenschutzbericht 2012" sagt die umweltpolitische Sprecherin der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, Marlies Fritzen:

Wenn wir die Artenvielfalt in unserem Land erhalten und wiederbeleben wollen, müssen wir uns weiter konsequent für den Schutz der Lebensräume einsetzen. Vielfalt der Arten gibt es nur bei Vielfalt der Landschaft. Werden Lebensräume zerstört oder gehen zurück, sind auch die dort vorkommenden Arten unmittelbar bedroht. Besonders deutlich zeigt sich das bei den Wiesenvögeln. Ein wirksamer Schutz des wertvollen Dauergrünlandes ist überfällig.

Die Intensivierung der Landwirtschaft mit monotonen Fruchtfolgen und das Verschwinden von Strukturelementen wie Saumstreifen, Knicks und Feldgehölzen machen unser Landärmer. Diesen Trend müssen wir umkehren. Das Bekenntnis zur Artenvielfalt darf keine Leerformel sein, sondern muss sich in konkreten Maßnahmen spiegeln. Mit dem Knickschutz haben wir den Anfang gemacht, der wirksame Erhalt des alten Dauergrün- landes muss folgen.

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