Wölfe: Kein Schüren von Ängsten, aber auch keine romantische Verklärung

Zur Bekanntgabe des Ergebnisses der genetischen Untersuchungen zum Wolfsangriff auf eine Schafherde in Rodenbek am 14. April 2015 sagt die naturschutzpolitische Sprecherin der Landtagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen, Marlies Fritzen:

Wir haben jetzt Gewissheit, dass es ein Wolf war, der am 14. April zahlreiche Schafe und Lämmer aus einer Herde in Rodenbek gerissen hat. Gut, dass das Land mit seinem Wolfsmanagement darauf eingestellt war, dass sich solch ein Vorfall ereignen kann. Gut, dass dem betroffenen Tierhalter sofort unbürokratisch und professionell Unterstützung durch die Wolfsbetreuer und das zuständige Umweltministerium gewährt wurde. Wir haben noch einiges zu lernen im richtigen Umgang mit dem Wolf. Das Wolfsmanagement war auch bisher keine statische Angelegenheit, sondern wird fortlaufend weiterentwickelt.

Wir brauchen jetzt eine sachliche Diskussion, welche Maßnahmen erforderlich sind, um hier im Land mit dem Vorkommen von Wölfen umzugehen. Das Schüren von Ängsten ist dabei sicherlich ebenso wenig angebracht wie eine romantische Verklärung des Wolfes.

 

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