Wir brauchen ein Gesamtkonzept für den Hafenschlick

Zur Einigung zwischen Schleswig-Holstein und Hamburg über die Verbringung von Hamburger Hafenschlick bei Tonne E3 sagt die umweltpolitische Sprecherin der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, Marlies Fritzen:

Die jetzt erzielte Einigung kann ich nicht bejubeln, halte sie aber für vertretbar. Die bestehende Genehmigung wurde verlängert, die genehmigte Menge nicht ausgeweitet. Wichtig ist auch die Befristung bis Ende des Jahres 2014. Wichtig und richtig ist vor allem die Erarbeitung eines Gesamtkonzeptes, das endlich über den Tag hinaus weist. Wir werden uns an der Diskussion beteiligen. Alle Varianten müssen geprüft und die für das Ökosystem verträglichste Variante am Ende ausgewählt werden. Aus meiner Sicht muss dazu auch der Verzicht auf eine weitere Elbvertiefung gehören. Mit der Haltung: „weiterbaggern und nach uns die Sintflut“ muss Schluss sein.

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