Rede im Landtag - Ich freue mich, heute endlich meine erste Rede halten zu dürfen. Was ich dabei direkt am Anfang einmal feststellen möchte ist, dass wir hier mal wieder über ein Thema debattieren, bei dem die Kompetenz eigentlich bei der Bundesregierung liegt. Und wir können im gleichen Moment feststellen, dass die Bundesregierung - die große Koalition - sich bei der Lösungsfindung hier mal wieder im absoluten Klein-Klein verliert.
Rede im Landtag - Rund 11 Millionen Tonnen Lebensmittelabfälle gibt es in Deutschland im Jahr. Ziel ist es, dies bis 2030 zu halbieren. Dies wäre ein nicht unerheblicher Beitrag auch zum Klimaschutz.
Das Gutachten bestätigt unsere Auffassung: Eine generelle Verweigerung von Tiertransporten in Drittstaaten durch die Behörden Schleswig-Holsteins mit Verweis auf Schlachtbedingungen im Rahmen der geltenden EU-Vorgaben ist nicht möglich.
Rede im Landtag - Ob es in Sachen Klimaschutz noch fünf vor zwölf ist oder schon fünf nach, dazu gibt es unterschiedliche Auffassungen. Aber wer glaubt, der Klimawandel sei ein Fake, der glaubt auch, die Erde sei eine Scheibe.
Es ist absolut nicht nachvollziehbar, dass männliche Küken von Legehennen immer noch am Tag des Schlüpfens getötet werden. Diese Praxis ist die Konsequenz aus einem kaputten System. Eine Landwirtschaft, in der Profit nur durch solche tierschutzpolitisch inakzeptablen Praktiken erreicht werden kann, ist nicht länger haltbar.
Den Klimanotstand in einer Stadt wie Kiel auszurufen, bedeutet auch konsequent klima- und umweltschädliche Vorgänge in den Fokus zu nehmen. Es steht außer Frage, dass internationale Seemanöver massiven Einfluss auf das Ökosystem der Meere haben.
Der Verlust der biologischen Vielfalt steht an Bedeutung dem Klimawandel in nichts nach. Darum ist es wichtig und richtig, gegen das Artensterben auf die Straße zu gehen und größere Anstrengungen auch für diesen Bereich zu fordern. Klima- und Artenschutz müssen zusammen gedacht und können nur gemeinsam gelöst werden. Beides gehört existenziell zum Schutz unserer Lebensgrundlagen.
Ich begrüße, dass es auf Drängen der Bürgerinitiativen und Umweltverbände schon zum jetzigen Zeitpunkt, vor Beginn der umfangreichen Rückbauarbeiten des AKW Brunsbüttel, zu einer Einigung über eine deutliche Reduktion radioaktiver Abwässer in die Elbe gekommen ist.
Rede zu Protokoll gegeben - Wir haben in der EU hohe Standards beim Verbraucherschutz, die diesen Gefahren Rechnung tragen. Beim Griff ins Regal möchten die Verbraucher*innen sich darauf verlassen können, dass der sachgemäße Gebrauch des erworbenen Produktes sicher ist und auf Gefahren im Umgang mit chemischen Stoffen ausreichend hingewiesen wird.
Rede zu Protokoll gegeben - Für Schleswig-Holstein als Küstenland sind die Mittel des Bundes aus der Gemeinschaftsaufgabe Agrarstruktur und Küstenschutz unverzichtbarer Bestandteil zur Finanzierung der Ausgaben für den Küstenschutz. Und auch für eine ganze Reihe weiterer Maßnahmen der ländlichen Entwicklung leistet der Bund einen wichtigen Beitrag.