Rede im Landtag - Die Jamaika-Koalition lehnt Fracking ab, so steht es im Koalitionsvertrag. In einer Zeit, in der es breiter gesellschaftlicher Konsens ist, dass wir unsere Energieversorgung konsequent auf Erneuerbare ausrichten, hat eine Technologie, die unter hohen Umweltrisiken und mit hohem Aufwand noch die letzten fossilen Energieträger aus tiefen Gesteinsschichten pressen möchte, keinen Platz mehr.
Rede im Landtag - Die Tierheime im Land machen eine unverzichtbare Arbeit. Insbesondere die oftmals ehrenamtliche Tätigkeit ist für das Wohlergehen und Überleben vieler Tiere von unermesslichem Wert. Was die engagierten Menschen in der täglichen Pflege, in der Organisation und Administration und in der Vermittlung von Tieren leisten, verdient unser aller Respekt.
Rede im Landtag - Hochentwickelte und wirtschaftlich starke Länder wie Deutschland müssen mit gutem Beispiel vorangehen, müssen die internationalen Klimaziele einhalten, um in weiteren Verhandlungen glaubwürdig und überzeugend zu sein. Gelingen kann das nur durch massive Veränderungen
Wir Grüne wollen, dass Tiere auf der Weide gehalten und wir wollen, dass seltene Tiere geschützt werden. Die Schafsrisse durch durchziehende Wölfe machen es nicht leicht, beides miteinander zu vereinbaren. Wir unterstützen deshalb, dass das Wolfsmanagement stetig weiter entwickelt wird und auf die aktuellen Situationen reagiert.
Die Einigung ist zwar besser als der erste Entwurf des Klimapaketes, bleibt aber auch nur ein sehr kleiner Schritt auf dem Weg zu einer Energiewende, die den Herausforderungen des Klimawandels begegnen kann. Wichtig aber ist, dass es nun endlich losgeht.
Rede im Landtag - Wir wissen heute durch zahlreiche Studien, wie gefährlich insbesondere Sprengstoff im Meer ist. Wir wissen, dass es in der gesamten Ostsee sprengstoffähnliche Verbindungen gibt. Wir wissen, dass sie sich in Meerestieren anreichern und damit in unsere Nahrungskette gelangen. Wir wissen, dass Sprengstoff sich nicht einfach auflöst, sondern mit den Jahren immer instabiler also schlagempfindlicher und damit explosionsgefährdeter ist. Und wir wissen, dass wir nicht mehr allzu lange Zeit haben, die Meeresumwelt davon zu befreien. Experten schätzen, dass in 30 Jahren die Munition weitgehend von Rost zerfressen sein und der Sprengstoff damit endgültig das Meer verseuchen wird.
Die Frustration durch die auf vielen landwirtschaftlichen Betrieben höchst angespannte wirtschaftliche Situation ist verständlich und nachvollziehbar. Hinzu kommen die seit Jahren fehlenden Perspektiven mit Blick auf ruinierte Märkte und das Gefühl, an gesellschaftlicher Akzeptanz zu verlieren.
Rede im Landtag - Schleswig-Holstein mit seiner privilegierten Lage bei der Erzeugung von erneuerbaren Energien tut gut daran, mit einem Maßnahmenkatalog für eine Wasserstoffstrategie der Erneuerbaren Energien seine Potentiale zu stärken.
Rede im Landtag - Wir müssen uns auch als Konsumentinnen und Konsumenten immer wieder klar machen, dass Billigfleisch nicht nur auf Kosten der Tiere und der Landwirtinnen und Landwirte produziert wird, sondern auch auf Kosten der Menschen in den Schlachthöfen.
Rede im Landtag - Ich freue mich, dass sich viele Kommunen in Schleswig-Holstein auf den Weg gemacht haben, mit Klimaschutzzielen, Klimaschutzmanagement und Aktionsplänen. Denn es muss global gedacht, aber auch lokal gehandelt werden. Wir müssen an einem Strang ziehen, auf allen politischen Ebenen, sonst schaffen wir es nicht. Und zwar möglichst viele auf einer Seite.