Wasser schützen und nachhaltig nutzen

 

Frau am Meer - Schwerpunkt Wasser

Wie elementar die richtige Menge Wasser in der richtigen Qualität zur rechten Zeit ist, weiß jedeR Schleswig-HolsteinerIn. Sauberes Trinkwasser bildet unsere Lebensgrundlage und ist unser wichtigstes Lebensmittel. Als das "Land zwischen den Meeren" gehört Wasser und Meer zu Schleswig-Holstein wie Wind und Regen. Dennoch werden unsere Flüsse, Seen und Meere von Einträgen aus Landwirtschaft, Industrie und Schifffahrt gefährdet. Auch Kunststoffabfälle werden zunehmend zu einem Problem. Plastikfreie Meere, schonende Fischerei und verantwortungsbewusster Umgang mit Pestiziden und Dünger sind wichtige Faktoren für eine gute Wasserqualität.

Wir müssen mit unserem Wasser viel sorgsamer umgehen! Darum haben wir Grüne uns mit zahlreichen Anträgen für ein besseren Umgang mit „Wasser“ eingesetzt und werden dies auch weiterhin tun.

Die neueste Ausgabe unserer Mitgliederzeitschrift, die Grüne Welle, hat dieses Mal den Schwerpunkt Wasser. Darüber setzen wir uns auch im parlamentarischen Alltag ein, dass uns die Ressource Wasser in Schleswig-Holstein erhalten bleibt.

 

Wir schreiben den verantwortungsvollen Umgang mit Wasser fest


Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Wassergesetzes des Landes Schleswig-Holstein (Landeswassergesetz)

                                                                                                                                                                    

Wasserversorgung ist zentral für die Daseinsvorsorge - sauberes Trinkwasser ein Menschenrecht


Trinkwasser darf nicht zum Spekulationsobjekt werden. Wasserversorgung in öffentlicher Hand sichern!

Die Wasserversorgung ist ein zentrales Element der Daseinsvorsorge. Eine funktionierende Wasserwirtschaft ist eine existenzsichernde öffentliche Dienstleistung für alle Menschen.

Fracking ausschließen!

Die sichere Gewinnung von Trinkwasser hat unbedingten Vorrang gegenüberder umweltgefährdenden Rohstoffgewinnung. Langfristige negative Folgen durch Fracking können nicht ausgeschlossen werden.

Blaues Wachstum - Zukunft Meer

Schleswig-Holstein soll Motor und Ideengeber der integrierten maritimen Politik an Nordsee und Ostsee werden. Diese hat dabei stets gesel-schaftliche, kulturelle, soziale und ökologische Belange im Blick.

                                                                                                                                                                     

Nachhaltiger Wasserschutz: eine Investition in die Zukunft


Marlies Fritzen: „An den richtigen Schrauben drehen“

Artenvielfalt und sauberes Trinkwasser sind als Gemeinschaftsgüter von hohem Wert. Die Menschen erwarten zu recht von der Politik, dass wir diese Güter sichern und auch für nachfolgende Generationen vorsorgen. Darum führt auch kein Weg daran vorbei: die Landwirtschaft muss sich stärker am Gewässerschutz ausrichten. Videolink

Marlies Fritzen: "Der FDP-Antrag entbehrt jeglicher Grundlage"

Meeresschutz endet nicht an der 12-Seemeilen-Grenze. Es müssen Fischereiverbote in den Schutzgebieten der Ausschließlichen Wirtschaftszone möglich sein. Videolink

Marlies Fritzen: „Mehr Meeresschutz“

Meeresschutz ist für Schleswig-Holstein als Land zwischen den Meeren so bedeutend wie für kaum ein anderes Bundesland. Wenn wir da unsere Hausaufgaben nicht machen, wird das unsere Kindern und Kindeskindern teuer zu stehen kommen.

Marlies Fritzen: „Plastikmüll: Problem erkannt, aber leider nicht gebannt“

Problem erkannt, Problem aber leider nicht gebannt. Hierzu reicht freiwilliges Engagement nicht aus. Wir brauchen ordnungsrechtliche Instrumente wie die Abgabe auf Plastiktüten und ein echtes Wertstoffgesetz. Der Ball liegt hier im Feld der Bundesregierung. Videolink

Detlef Matthiessen: „Nachhaltiger Wasserschutz hat Vorrang“

Keine Genehmigung für Fracking in Schleswig-Holstein. Eine zusätzliche Förderung von Erdgas darf nicht zur Schädigung des Grundwassers führen. Die nachhaltige und dauerhafte Sicherung des Wassers hat immer Vorrang.

Bernd Voß: Erfolgreiche Ostseekooperation als Vorbild für Nordseekooperation nutzen!

Es gibt einen Wasseraustausch zwischen Ost- und Nordsee, der für die Sauerstoffversorgung der Ostsee sogar äußerst wichtig ist.Vielleicht ist es ebenso fruchtbar, wenn wir uns die erfolgreiche Ostseekooperation als Vorbild nehmen für eine verstärkte Zusammenarbeit auch mit den Nordseeanrainerstaaten.

                                                                                                                                                                     

Brandung am Strand

Wer noch mehr über die Dringlichkeit zum Schutz des Wassers und seiner nachhaltigen Nutzung erfahren möchte, wird hier fündig:

World-Ocean-Review

Sonderbericht des europäischen Rechnungshofes zur Eutrophierung der Ostsee

Schleswig-Holstein Magazin: Nitratwerte im Trinkwasser steigen