Aminata Touré

Flucht, Migration, Kinder,
Jugendliche, Frauen, Gleichstellung
Queerpolitik

Aminata Touré wurde am 15.11.1992 in Neumünster geboren und ist auch dort aufgewachsen. Nachdem sie 2011 ihr Abitur an der Gesamtschule Faldera ablegte, begann sie ihr Studium der Politikwissenschaft und der französischen Philologie, welches sie 2016 mit dem Bachelor abschloss.

Während ihres Studiums absolvierte sie ein Auslandssemester der Politikwissenschaft an der Universidad Complutense de Madrid und arbeitete anschließend erst als studentische Mitarbeiterin und nach ihrem Studium als persönliche Referentin / wissenschaftliche Mitarbeiterin bei der Bundestagsabgeordneten Luise Amtsberg.

Aminata engagiert sich in vielen verschiedenen Formen sowohl politisch als auch gesellschaftlich. So war sie von 2011 – 2013 Mitglied der Fachschaft Romanistik/Anglistik an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. Zudem war sie Lotsin beim Projekt Bildung und Spaß der TGSH und betreute in diesem Rahmen Kinder mit Migrationshintergrund.

2013 war sie Sprecherin der Grünen Jugend Kiel und ist seit 2013 Sprecherin der Landesarbeitsgemeinschaft Migration und Flucht. Bis zur Annahme ihres Landtagsmandats am 29.06.2017 war Aminata seit 2016 Beisitzerin im Landesvorstand von Bündnis 90/Die Grünen Schleswig-Holstein.

Angaben

1. Regelmäßige Tätigkeiten, die innerhalb der letzten zwei Jahre vor Beginn der Mitgliedschaft im Schleswig-Holsteinischen Landtag ausgeübt wurden (§ 1 Absatz 1 Nr. 2 VR, Nr. 2 AB)

1.1 Zuletzt ausgeübte Berufstätigkeit

Wissenschaftliche Mitarbeiterin

1.2 Frühere Tätigkeiten als Mitglied eines Vorstandes, Aufsichtsrates, Verwaltungsrates, Beirates oder vergleichbaren Gremiums einer Gesellschaft oder eines in einer anderen Rechtsform betriebenen Unternehmens, einer Körperschaft oder Anstalt des öffentlichen Rechts, eines Vereines, Verbandes sowie einer Stiftung

Beisitzerin im Landesvorstand von Bündnis 90/Die Grünen Schleswig-Holstein

2. Einmalige und regelmäßige Tätigkeiten und Verträge, die während der Mitgliedschaft im Schleswig-Holsteinischen Landtag ausgeübt oder aufgenommen werden bzw. wirksam sind

2.1 Entgeltliche Tätigkeiten neben dem Mandat, die selbständig oder im Rahmen eines Anstellungsverhältnisses ausgeübt werden

Keine

2.2 Tätigkeiten neben dem Mandat als Mitglied eines Vorstandes, Aufsichtsrates, Verwaltungsrates, Beirates oder vergleichbaren Gremiums einer Gesellschaft oder eines in einer anderen Rechtsform betriebenen Unternehmens, einer Körperschaft oder Anstalt des öffentlichen Rechts, eines Vereines, Verbandes sowie einer Stiftung

Keine

2.3 Vereinbarungen über die Übertragung von Tätigkeiten bzw. die Zuwendung von Vermögensvorteilen während oder nach der Mitgliedschaft im Landtag

Keine

2.4 Beteiligungen an Kapital- oder Personengesellschaften

Keine

3. Jährliche Gesamteinkünfte aus den nach 2.1 bis 2.4 anzeigepflichtigen Tätigkeiten, Vereinbarungen und Beteiligungen

Keine

4. Gerichtliches oder außergerichtliches Auftreten für oder gegen das Land Schleswig-Holstein oder landesunmittelbare Körperschaften, Anstalten oder Stiftungen des öffentlichen Rechts

Keine

5. Spenden und sonstige Zuwendungen für die politische Tätigkeit 5.1 Spenden Keine 5.2 Nicht als Spenden eingestufte Zuwendungen

Keine

6. Gastgeschenke

Keine

(Stand: Mai 2019)

Aktuelle Pressemitteilungen

Schleswig-Holstein ist und bleibt sicherer Hafen

Rede im Landtag - Als Grüne sind wir Teil von Seebrücke und wir unterstützen diese Initiative ausdrücklich. Wir sind eine Bewegungspartei und wir stehen immer an der Seite von Menschenrechtler*innen. Wir sind froh, dass die Menschen von Seebrücke auf die Straße gehen, weil sie ein Zeichen setzen. Weil sie zum Nachdenken anregen und weil sie ihren Beitrag dazu geleistet haben,  dass Deutschland ein Viertel der in Seenot geratenen Mittelmeerflüchtlinge aufnehmen wird.

Schutz der sexuellen und geschlechtlichen Orientierung gehört ins Grundgesetz

Der Schutz der sexuellen und geschlechtlichen Orientierung gehört ins Grundgesetz. Das ist schon seit langem Grünes Ziel.

Niemand darf wegen seiner sexuellen oder geschlechtlichen Orientierung benachteiligt oder diskriminiert werden. Wir stehen voll und ganz hinter der Bundesratsinitiative zur Ergänzung von Artikel 3 im Grundgesetz. Es ist ein großer Erfolg, dass die Koalition an dieser Stelle mit einer Stimme spricht und Jamaika der Bundesratsinitiative beitritt

Teilhabe und Integration zu ermöglichen geht die ganze Gesellschaft etwas an

Rede im Landtag - Ich muss gleich als erstes sagen, es ist schon bitter über Teilhabe und Integration zu sprechen in einer Zeit, in der der Bund die Rechte von Geflüchteten massiv beschneidet. Im Eiltempo werden Gesetze verabschiedet, denen ein Grundtenor von Abschottung, Abweisung, Ausgrenzung und finanzieller Kürzung für Integration zugrunde liegen.

Von Antifeministen lassen wir uns nichts sagen

Wir haben eine Verfassung, ein Grundgesetz und da steht: „Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin.“ Da steht nicht, der Staat schafft Instrumente zur Sicherung von Gleichberechtigung und der Beseitigung bestehender Nachteile ab, initiiert durch antifeministische Parteien.

Upskirting ist abstoßend und frauenfeindlich

Rede im Landtag - Der Sachverhalt, um den es geht, ist durch meine Vorrednerinnen ziemlich klar geworden: Die Tatsache, dass man bislang ungestraft davonkommt, wenn man Menschen, vornehmlich Frauen, unter den Rock filmt oder fotografiert, ist nicht tragbar. Meine Kollegin Katja Rathje-Hoffman kam zu Anita Klahn und mir und hat uns auf das Thema aufmerksam gemacht und ich bin froh darüber. Es herrschte sofort Einigkeit, dass wir da was machen müssen.

Kinder in Pflegefamilien und Heimen müssen ihr selbstverdientes Geld behalten dürfen

Rede im Landtag - Lebt man in einem Heim oder einer Pflegefamilie, gehen sofort 75 Prozent, also drei Viertel des Einkommens, an das Jugendamt. Das ist nicht gerecht. Damit refinanziert der Kostenträger der Jugendhilfe seine Leistungsausgaben. Zugespitzt könnte man sagen, dass man als Pflegekind seine eigenen Pflegeeltern finanziert. Wir Grüne halten das für falsch.

Kein Ankerzentrum à la Seehofer in Schleswig-Holstein

Wir haben in Jamaika eine klare Abmachung, dass wir kein Ankerzentrum à la Seehofer haben werden, bei der alle Verfahren zusammengeführt werden bis hin zu Verwaltungsgerichten, die an die Erstaufnahme angedockt werden sollen. Das sieht das Verwaltungsabkommen explizit nicht vor und hätten wir Grüne auch nicht mitgetragen, da die Justiz in ihrer Unabhängigkeit beschnitten würde. In Schleswig-Holstein werden die Kompetenzen in der Erstaufnahmeeinrichtung lediglich gebündelt. Es wird nichts Neues gebaut, wie von Seehofer suggeriert.

Seiten

Kontakt & Web

aminata.toure[at]gruene.ltsh.de
0431 / 988 1506

Wahlkreisbüros

Aminata Touré ist zuständige Abgeordnete für den die kreisfreien Städte Neumünster und Flensburg.

Wahlkreismitarbeiterinnen:

Katrine Günther

Erreichbarkeit:

Mo 8:30-13:30 Uhr Di+Mi 9:00-15:00 Uhr Do 9:00-12:00 Uhr

Tel.: 0162 - 8525601 regionalbuero.aminatatoure@posteo.de

Anna Lammers

Erreichbarkeit:

Mo+Mi 8:30-12:30 Uhr Di 8:00-15:00 Uhr

Tel.: 0152 - 55493783 regionalbuero2.aminatatoure@posteo.de

Zuständigkeitsbereiche:

Flucht und Migration, Frauen und Gleichstellung, Kinder und Jugend, Verbraucher*innenschutz

Meine Initiativen im Landtag