Lernstandserhebungen sind für die Bildung unserer Schüler*innen wichtig

Es gilt das gesprochene Wort!

TOP 19 – LeA.SH auf den Prüfstand stellen – Lernstandserhebungen wissenschaftlich evaluieren

Dazu sagt der bildungspolitische Sprecher der Landtagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, Malte Krüger:

Sehr geehrte Damen und Herren,

LeA steht für Lernausgangslage. Zum Start der Grundschule in Klasse 1 und zum Start in der weiterführenden Schule in Klasse 5 wird die Lernausgangslage aller Schüler*innnen mit LeA.SH erfasst. Den Lehrkräften soll LeA helfen, die Kompetenzen der Schüler*innen schnell einzuschätzen. In Klasse 2 und 6 ist LeA dann freiwillig nutzbar.

LeA, Vera, IQB und Pisa, alle verfolgen unterschiedliche Ziele und dienen auf ihre Weise der datengestützten Unterrichtsentwicklung. Ich sehe keinen Widerspruch darin, sowohl individuellen Lernausgangslagen zu erfassen als auch Vergleichsstudien durchzuführen. LeA ist außerdem in anderen Bundesländern schon ausführlich evaluiertworden. Deshalb ist eine erneute Evaluierung nicht notwendig.

An LeA soll sich individuelle Förderung und Forderung im Unterricht anschließen und deswegen werden wir die Testung zusammen mit den Lehrkräften praxisnah weiterentwickeln. Verpflichtende Testungen sind auch immer ein Aufwand und der muss sich lohnen. Die LeA-Daten werden wir deswegen auch zur Schulentwicklung nutzbar machen.Wir brauchen dringend eine Bildungs-ID, damit wir die Daten noch sinnvoller nutzen können und Bildungsverläufe verfolgen können.

Vielen Dank!

Malte Krüger

Sprecher für Schule, Hochschule, Wissenschaft, berufliche und politische Bildung

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