Zur Vorstellung des Acht-Punkte-Plans „Zukunftskompetenzen – Bildung für eine Welt im Wandel“ der Landesschüler*innenvertretung der Gymnasien, sagt der bildungspolitische Sprecher der Landtagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, Malte Krüger:
„Die Forderungen der Landesschüler*innenvertretung sind eindeutig. Viele Schulen müssen mehr Bezug zum echten Leben bekommen. Denn die Sorgen der Schüler*innen sind nicht von der Hand zu weisen. Eine sich immer schneller ändernde Welt und ständig neue Krisen betreffen gerade junge Menschen, ihre Gesundheit und dadurch eben auch ihre Bildungswege. Schule muss genau da ansetzen und Teil der Lösung sein, Perspektiven bieten und junge Menschen in ihrem Weg mit ihren Bedürfnissen und Herausforderungen unterstützen.
Besonders der Punkt der politischen Bildung ist mir ein großes Anliegen. Bildung über eigene demokratische Rechte und Mitgestaltungsmöglichkeiten ist ein Fundament unserer Gesellschaft. Deshalb stärken wir die politische Bildung und weiten den WiPo-Unterricht aus. Auch zukünftig setzen wir uns als Grüne für einen weiteren Ausbau von politischer Bildung an Schulen ein.
Darüber hinaus stimmt es, dass Bildung jeglicher Art kein Privileg von Geld, dem Elternhaus oder dem sozialen Umfeld sein darf. Deutschland ist immer noch ein Land, welches reicherenMenschen leichter bessere Bildungsverläufe ermöglicht als Menschen aus einkommensschwachen Familien. Besonders mit der Einführung der Perspektivschulen bzw. Startchancen-Schulen haben wir einen ersten großen und wichtigen Schritt getan. Doch all das sind nur die ersten Schritte hin zu mehr Gleichberechtigung an unseren Schulen.
Wir als Grüne werden uns die Forderungen der Landesschüler*innenvertretung genau anschauen und weiter an einer Verbesserung der Schulbildung mit mehr Praxisnähe für alle arbeiten.“

Malte Krüger
Sprecher für Schule, Hochschule, Wissenschaft, berufliche und politische Bildung
