Um flächensparend und kostengünstig mehr Wohnraum zu schaffen, müssen wir bei Bestandsgebäuden ansetzen. Daher begrüße ich die Vorschläge des Innenministeriums sehr, bauliche Maßnahmen im Bestand durch Änderungen der Landesbauordnung einfacher und kostengünstiger zu machen.
Bauen & Wohnen
Mehr Flexibilität für eine bedarfsgerechte Wohnraumplanung
Nicht nur in den Städten werden Wohnungen knapp, auch in vielen ländlichen Gegenden ist das der Fall. Deswegen muss auch dort Wohnraum entstehen. Gebraucht werden Wohnungen für Alleinstehende, denen ihr Einfamilienhaus zu groß geworden ist, für Auszubildende in Betrieben oder Fachkräfte, beispielsweise in der Tourismusbranche.
Wir schaffen mehr bezahlbaren Wohnraum
Wir haben richtig viel Geld in die Förderung des sozialen Wohnungsbaus gesteckt, trotz einer äußerst angespannten Haushaltslage. Und gestern in der Haushaltsdebatte haben wir auch wieder gehört, gegen den Wohnungsmangel hilft vor allem Bauen. Aber das richtige Bauen. Wie beispielsweise mit dem Baustandard E für einfaches Bauen, den wir eingeführt haben, um die in letzter Zeit massiv gestiegenen Baukosten wieder zu senken.
Wir wollen lebendige Dorfkerne und gutes Leben auf dem Land
Im Oktober 2023 hatten wir die Landesregierung gebeten, den im Landesentwicklungsplan geregelten wohnbaulichen Entwicklungsrahmen zu überarbeiten. Die vorliegende Verordnung setzt dies nunmehr um.
Ein wichtiger Impuls für die Schaffung bezahlbaren Wohnraums
Wir können erneut 400 Millionen Euro in die soziale Wohnraumförderung investieren. Das ist eine gute Nachricht, gerade in Zeiten knapper Kassen. Der Bedarf an bezahlbarem Wohnraum ist hoch und die anhaltende Nachfrage nach Fördermitteln zeigt, wie wichtig dieser Impuls nach wie vor ist. Der Markt bleibt schwierig für die gesamte Baubranche.
Moderne Wärmepumpen sind für viele Häuser bereits jetzt eine richtig gute Lösung
Die richtig gute Nachricht ist: Wärmepumpen bringen etwas für den Klimaschutz, selbst wenn noch nicht das ganze Haus saniert ist. In Zeiten steigender Bau- und Sanierungskosten wird diese Erkenntnis den ein oder anderen erleichtern. Klimaschutz darf eben nicht am Geld scheitern und deshalb brauchen wir Wege, um mit den verfügbaren Mitteln das Maximum rauszuholen.
Wärmepumpen spielen eine zentrale Rolle bei der Erreichung unserer Klimaziele
Es ist nicht notwendig, zuerst das Haus komplett zu sanieren, bevor man eine Wärmepumpe einbaut, auch der Einbau einer Fußbodenheizung ist nicht erforderlich. Damit ist die Wärmewende kostengünstiger und schneller erreichbar als bisher angenommen.
Nachhaltige Stadtentwicklung ist ein wichtiges Zukunftsthema
Heute stehen wir vor neuen Herausforderungen: Unsere Innenstädte verändern sich. Der Onlinehandel hat den Einzelhandel an vielen Orten im Land verdrängt. Leerstände von Ladengeschäften sind längst nicht mehr die Ausnahme. Wir erleben hier einen Strukturwandel, den wir so nicht aufhalten können. Darin aber liegt auch eine große Chance, Innenstädte neu zu denken. Allein aus Gründen der Klimaanpassung ist die nachhaltige Stadtentwicklung ein wichtiges Thema für unsere Zukunft.
ARGE-Studie zeigt: Bauen geht auch günstiger
Bauen ist schlicht und ergreifend zu teuer geworden, das können wir an dem Rückgang neuer Bauvorhaben deutlich ablesen. Und das, während wir dringend neuen Wohnraum im Land benötigen. Die Ergebnisse der ARGE-Studie zeigen deutlich, wo sich Kosten weiter sinnvoll reduzieren lassen.
Wohnungslosigkeit verhindern, Mieter*innenrechte stärken
Wer sich Sorgen machen muss, wie er oder sie die Nacht übersteht, ist kaum in der Lage, langfristig Pläne zu machen, um aus dieser Situation wieder herauszukommen.
Darum unternehmen wir als Land Schleswig-Holstein viel, um wohnungslosen Menschen zu helfen und um Wohnungslosigkeit zu verhindern. So ist das Land überörtlicher Träger für drei stationäre Einrichtungen zur Überwindung sozialer Schwierigkeiten in Kiel, Lübeck und Appen, in denen insgesamt knapp 120 Plätze vorgehalten werden.
